Die Opendoor-Aktie zeigte sich gestern Abend nach Börsenschluss mit einem kräftigen Plus von über 11 Prozent bei 5,17 Dollar. Der Auslöser: Quartalszahlen, die auf den ersten Blick paradox erscheinen. Denn während das Unternehmen die Umsatzerwartungen deutlich übertraf, fiel der Verlust pro Aktie drastisch höher aus als von Analysten prognostiziert.
Der Immobilien-Plattformbetreiber meldete für das vierte Quartal 2025 einen Verlust von 1,26 Dollar je Aktie – ein Fehlbetrag, der die durchschnittliche Analystenschätzung von 0,12 Dollar um mehr als das Zehnfache übertrifft. Im Vorjahresquartal hatte das Minus noch bei vergleichsweise moderaten 0,16 Dollar je Anteilsschein gelegen.
Umsatz überrascht positiv
Auf der Erlösseite präsentierte sich das Bild deutlich freundlicher: Mit 736 Millionen Dollar Quartalsumsatz übertraf Opendoor die Markterwartung von 576,9 Millionen Dollar klar. Zwar bedeutet dies gegenüber dem Vorjahreswert von 1,08 Milliarden Dollar einen erheblichen Rückgang, doch fiel dieser moderater aus als befürchtet.
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Für das Gesamtjahr 2025 verbuchte der iBuyer Erlöse von 4,371 Milliarden Dollar und lag damit über der durchschnittlichen Analystenschätzung von 4,23 Milliarden Dollar. Das Jahresergebnis je Aktie belief sich auf ein Minus von 1,70 Dollar – auch hier wich die Realität deutlich von der Konsenserwartung bei minus 0,396 Dollar ab.
Institutionelle Investoren erhöhen Position
Parallel zu den Quartalszahlen vermeldete heute SRx Health Solutions eine Aufstockung seiner Opendoor-Beteiligung um 30 Prozent. Die an der NYSE American gelistete Gesellschaft, die neben Opendoor-Aktien auch Kryptowährungen hält, hat zudem ihre Short-Positionen in Bitcoin und Ethereum reduziert und ist mittlerweile netto long in ihrem Krypto-Portfolio positioniert.
Die positive Kursreaktion nach Börsenschluss deutet darauf hin, dass Anleger den Umsatztrend höher gewichten als die deutlich gestiegenen Verluste. In den vergangenen zwölf Monaten hat sich die Opendoor-Aktie mehr als verdreifacht – ein Plus von über 214 Prozent.
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