Opendoor leitet mit dem Start einer Beta-Version seines hauseigenen Hypothekenprodukts die nächste Phase der Unternehmensstrategie ein. Die Integration von Finanzierungslösungen in die digitale Plattform soll den Immobilienkauf vereinfachen und die Margen stärken. Kann das Unternehmen durch diesen Schritt die operative Wende nachhaltig absichern?
Fokus auf integrierte Finanzierung
CEO Kaz Nejatian bestätigte gestern den Start des neuen Kreditangebots in einer Testphase für eine begrenzte Nutzergruppe. Ziel ist es, den gesamten Kaufprozess – von der Objektsuche bis zur Finanzierung und dem Abschluss – in einer einzigen digitalen Schnittstelle abzubilden. Dieser Schritt ist Teil der „Opendoor 2.0“-Strategie, mit der das Unternehmen zu einem kapitalarmen Marktplatz-Modell übergeht. Durch die hauseigene Finanzierung will die Plattform die Konversionsraten im bestehenden Bestand erhöhen und die Abwicklung effizienter gestalten.
Starke Quartalszahlen stützen Kurs
Parallel zum Produktstart legte Opendoor Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 vor, die deutlich über den Erwartungen lagen. Mit einem Umsatz von 736 Millionen US-Dollar übertraf das Unternehmen den Analystenkonsens von rund 594 Millionen US-Dollar signifikant. Ein wesentlicher Treiber war das „Cash Plus“-Programm, das inzwischen 35 Prozent der wöchentlichen Transaktionen ausmacht – nach 19 Prozent im dritten Quartal 2025. Zudem stiegen die Immobilienkäufe im Vergleich zum Vorquartal um 46 Prozent an, was auf eine aggressivere Akquisitionsstrategie hindeutet.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Opendoor?
Effizienzgewinne und Ausblick
Die Aktie reagierte gestern mit einem Plus von 8,63 Prozent und schloss bei 5,41 US-Dollar. Positiv bewerteten Marktteilnehmer vor allem die deutlich verkürzten Haltezeiten der Immobilien: Der Anteil der Objekte, die länger als 120 Tage im Bestand verweilen, sank zum Ende des vierten Quartals auf 33 Prozent, verglichen mit 51 Prozent im Vorzeitraum. Gleichzeitig sanken die fixen Betriebskosten im Jahresvergleich von 43 auf 35 Millionen US-Dollar.
Das Management hält an dem Ziel fest, bis zum Ende des Geschäftsjahres 2026 ein ausgeglichenes bereinigtes Nettoergebnis auf rollierender 12-Monats-Basis zu erreichen.
Opendoor-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Opendoor-Analyse vom 27. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Opendoor-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Opendoor-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Opendoor: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
