Ein ungewöhnlicher Aktienkauf nach Börsenschluss ließ die Opendoor-Aktie gestern Abend um mehr als 3% nach oben schnellen. Verantwortlich war ein Signal aus der Führungsetage, das Anleger als starkes Vertrauensvotum interpretierten.
Millionenschwerer Vertrauensbeweis
Shrisha Radhakrishna, der neue Präsident von Opendoor, griff gestern tief in die eigene Tasche. Laut einer SEC-Meldung erwarb er 30.000 Aktien des Immobilien-Technologieunternehmens im Wert von rund 128.340 Dollar. Die Transaktion erfolgte in zwei Paketen: 28.400 Aktien zu durchschnittlich 4,27 Dollar und weitere 1.600 Aktien zu 4,42 Dollar.
Nach diesem Kauf besitzt Radhakrishna nun insgesamt 4,28 Millionen Opendoor-Aktien. Die Nachricht trieb den Kurs im nachbörslichen Handel um 3,74% auf 4,43 Dollar nach oben.
Timing ist alles – neue Führung greift zu
Der Kauf kommt zu einem bemerkenswerten Zeitpunkt. Radhakrishna übernahm erst am 15. August die Rolle des Präsidenten und interimistischen Geschäftsführers, nachdem die frühere CEO Carrie Wheeler das Unternehmen verlassen hatte. Ein derart früher und substanzieller Aktienkauf sendet ein klares Signal an die Märkte.
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Parallel beendeten Radhakrishna und zwei weitere Führungskräfte ihre zuvor eingerichteten 10b5-1-Handelspläne. Diese werden typischerweise für vorprogrammierte Aktienverkäufe genutzt – ihre Stornierung deutet darauf hin, dass die Führung aktuell nicht an Verkäufe denkt.
Was kommt nach dem nächtlichen Rally?
Die Opendoor-Aktie steht vor einem spannenden Handelstag. Nach dem nachbörslichen Kurssprung dürfte die Eröffnung heute mit Spannung erwartet werden. Technisch nähert sich der Titel der Widerstandsmarke von 4,85 Dollar – einem Level, das historisch Verkaufsdruck angezogen hat.
Für die weitere Entwicklung wird entscheidend sein, ob das neue Management weitere positive Signale senden kann. Die Suche nach einem permanenten CEO läuft weiter, während das Unternehmen in einem herausfordernden Immobilienumfeld operiert.
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