Oracle Aktie: Gigawatt-Offensive startet!
Oracle schließt Vertrag über bis zu 2,8 Gigawatt Brennstoffzellen-Strom ab, um seine KI-Infrastruktur auszubauen. Die Aktie reagierte positiv auf die Nachricht.

Kurz zusammengefasst
- Massiver Energie-Deal mit Bloom Energy
- OCI-Umsatz steigt um 84 Prozent
- Investitionen erreichen Rekordniveau
- Neue Finanzchefin übernimmt Führungsrolle
Oracle baut seine Infrastruktur für Künstliche Intelligenz massiv aus. Der Flaschenhals dabei ist nicht die Hardware, sondern der Strom. Jetzt sichert sich der Konzern die nötige Energie. Die Aktie reagierte zuletzt mit einem deutlichen Kurssprung.
Brennstoffzellen gegen den Stromengpass
Oracle hat einen weitreichenden Vertrag mit Bloom Energy geschlossen. Das Ziel: bis zu 2,8 Gigawatt Strom aus Brennstoffzellen. Ein erstes Paket über 1,2 Gigawatt wird bereits an US-Rechenzentren installiert.
Herkömmliche Stromnetze stoßen bei den extremen Anforderungen von KI-Anwendungen oft an ihre Grenzen. Die modularen Anlagen von Bloom Energy erzeugen den Strom direkt vor Ort. Damit garantiert Oracle die ständige Verfügbarkeit seiner generativen KI-Dienste. Der Konzern wandelt sich zunehmend vom reinen Softwareanbieter zum Bereitsteller von Rechenleistung.
Cloud-Wachstum treibt Investitionen
Die Zahlen des dritten Geschäftsquartals 2026 belegen diesen Wandel. Der Umsatz der Oracle Cloud Infrastructure (OCI) schoss um 84 Prozent in die Höhe. Das klassische Software-Geschäft wuchs zeitgleich nur um 13 Prozent. Oracle macht die knappe Rechenleistung erfolgreich zu Geld.
Das kostet allerdings. Die Investitionsausgaben stiegen im Geschäftsjahr 2025 um 209 Prozent auf den Rekordwert von 21,2 Milliarden US-Dollar. Analysten der Scotiabank sehen dieses Budget als zwingend notwendig an. Es finanziert fünf große Rechenzentren, die aktuell im Bau sind.
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An der Börse spiegelt sich dieser teure Umbau wider. Seit Jahresbeginn liegt die Aktie mit rund 17 Prozent im Minus. Sie notiert bei 138,56 Euro und damit weit entfernt vom 52-Wochen-Hoch bei 280,70 Euro. In den vergangenen sieben Tagen legte der Kurs im Zuge des neuen Energie-Deals jedoch um gut 12 Prozent zu.
Neue Finanzchefin steuert den Umbau
Parallel zur Energie-Offensive ordnet Oracle die Führungsebene neu. Hilary Maxson übernimmt den Posten der Finanzchefin. Sie kommt von Schneider Electric und lenkt die finanziellen Ressourcen künftig stärker auf die KI-Infrastruktur.
Die Auftragsbücher sind voll. Oracle arbeitet einen massiven Rückstau an KI-Verträgen ab, darunter große Infrastruktur-Zusagen für Unternehmen wie OpenAI. Der Erfolg dieser Strategie hängt nun an der operativen Umsetzung. Die neuen Brennstoffzellen müssen zügig ans Netz gehen, um die vertraglich zugesicherte Rechenleistung pünktlich an die Kunden zu liefern.
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