Oracle Aktie: Strategische Offensive!
Oracle integriert seine Infrastruktur direkt mit Amazon Web Services, um Daten für KI-Anwendungen nahtlos zu übertragen. Der Aktienkurs reagierte mit einem starken Wochenplus von über 26 Prozent.

Kurz zusammengefasst
- Direkte Netzwerkverbindung zu AWS ohne öffentliches Internet
- Auftragsbestand explodiert um 325 Prozent im Quartal
- Cloud-Infrastruktur-Einnahmen steigen um 84 Prozent
- Energievertrag sichert 2,8 Gigawatt für KI-Ausbau
Oracle schaltet im Cloud-Wettbewerb einen Gang höher. Der Softwarekonzern verbindet seine Infrastruktur ab sofort direkt mit Amazon Web Services. Das löst ein massives Problem für Unternehmen mit komplexen KI-Anwendungen. Die Börse feiert den Schritt mit einem kräftigen Kursfeuerwerk.
Die private Brücke zu AWS
Bisher scheiterten viele Firmen an der sogenannten Daten-Schwerkraft. Informationen lagen auf einer Plattform fest. Ein Wechsel war schlicht zu teuer oder technisch zu komplex.
Die neue Partnerschaft ändert das. Oracle integriert seinen eigenen Verbindungsdienst direkt in die Multicloud-Spezifikation von AWS. Kunden erhalten dadurch eine schnelle und private Leitung. Die Folge: Das öffentliche Internet bleibt komplett außen vor.
Moderne KI-Anwendungen erfordern oft eine geteilte Architektur. Ein Unternehmen nutzt beispielsweise eine Hochleistungsdatenbank bei Oracle. Das Training der Modelle läuft parallel über AWS SageMaker. Genau hier greift die neue Netzwerkbrücke. Daten fließen künftig nahtlos zwischen den Systemen.
KI-Boom treibt den Energiehunger
Parallel dazu sichert der Konzern seinen massiven Energiebedarf ab. Ein erweiterter Vertrag mit Bloom Energy liefert bis zu 2,8 Gigawatt Strom. Diese Kapazität fließt direkt in den Ausbau der eigenen KI-Infrastruktur.
Abseits der Hardware sammelt Oracle weitere Pluspunkte bei Unternehmenskunden. Das Marktforschungsunternehmen Gartner stuft den Konzern erneut als Marktführer für Transportmanagementsysteme ein. Die integrierte Künstliche Intelligenz hilft Nutzern bei der Optimierung von Lieferketten. Das senkt Transportkosten in einem volatilen Marktumfeld.
Volle Auftragsbücher und Kurssprung
Die fundamentale Entwicklung stützt diese Expansion. Der Auftragsbestand explodierte im dritten Geschäftsquartal auf 553 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Plus von 325 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Auch die einzelnen Sparten wachsen rasant. Die Einnahmen aus der Cloud-Infrastruktur stiegen um 84 Prozent. Das Geschäft mit Multicloud-Datenbanken verzeichnete ein Wachstum im mittleren dreistelligen Prozentbereich.
Am Aktienmarkt sorgt das für Erleichterung. Der Kurs kletterte auf Wochensicht um über 26 Prozent auf 150,14 Euro. Damit durchbricht die Aktie ihren 50-Tage-Durchschnitt. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bleibt allerdings gewaltig.
Oracle setzt die AWS-Brücke noch in diesem Jahr technisch um. Zunächst bindet der Konzern die Region US East in Virginia an. Oracle ist bereits physisch in die Clouds von Microsoft und Google integriert. Nun schließt das Management die letzte große Lücke im Markt. Die Multicloud-Strategie nimmt damit ihre finale Form an.
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