Orsted Aktie: Baltica 2 mit 107 Turbinen im Bau
Der dänische Konzern beginnt mit der Installation von 111 Fundamenten für den 1,5-Gigawatt-Windpark in der Ostsee.
Kurz zusammengefasst
- Baubeginn für 107 Windturbinen
- Geplante Inbetriebnahme im Jahr 2027
- 25-jähriger Differenzvertrag sichert Finanzierung
- Fokus auf profitable Offshore-Kernmärkte
Orsted macht ernst in der Ostsee. Mit dem Start der Installationsarbeiten am Windpark Baltica 2 erreicht der dänische Energiekonzern einen wichtigen Meilenstein in seinem Kernmarkt Europa. Das Projekt steht stellvertretend für die neue operative Disziplin des Unternehmens.
Fokus auf die europäische Ostsee
Rund 40 Kilometer vor der Küste beginnt der Bau von 111 Fundamenten. Diese Monopiles tragen künftig 107 Windturbinen von Siemens Gamesa sowie mehrere Umspannstationen. Mit einer geplanten Kapazität von 1,5 Gigawatt gehört Baltica 2 zu den zentralen Säulen der regionalen Strategie.
Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2027 vorgesehen. Finanziell ist das Vorhaben durch einen auf 25 Jahre ausgelegten Differenzvertrag abgesichert. Dieser nutzt einen inflationsindexierten Basispreis aus dem Jahr 2021.
Orsted setzt verstärkt auf das Modell des Farm-downs. Dabei veräußert der Konzern Anteile an institutionelle Partner, um Kapital für neue Investitionen freizusetzen. Dieser Ansatz soll die Bilanz entlasten und gleichzeitig die Finanzierung künftiger Großprojekte sichern.
Strategische Neuausrichtung greift
Der Fokus liegt nun auf Märkten mit hoher Überzeugung, darunter die Nord- und Ostsee sowie Großbritannien. Trotz der Probleme im US-Geschäft zeigt der Fortschritt in Polen eine operative Stabilisierung. Ein Lichtblick in Nordamerika ist die Wiederaufnahme der Arbeiten am Projekt Revolution Wind, nachdem rechtliche Hürden genommen wurden.
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Die Konzernführung betonte bereits bei der Vorlage der Quartalszahlen im Mai 2026 die Bedeutung einer disziplinierten Projektabwicklung. Der Verkauf von Randbereichen wie dem europäischen Onshore-Geschäft unterstreicht die Konzentration auf die profitabelsten Offshore-Anlagen.
Das Marktumfeld für Windkraftentwickler bleibt herausfordernd. Komplexe Lieferketten und schwankende Finanzierungskosten belasten die Branche. Orsted reagiert darauf mit einer strikten Kapitalallokation und dem Rückzug aus weniger rentablen Projekten.
Die Installationsarbeiten durch den Dienstleister Van Oord sollen bis zum vierten Quartal 2026 andauern. Damit bleibt das Projekt im Zeitplan für die geplante Netzkopplung im Folgejahr.
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