Palantir: $300 Millionen USDA-BPA für „One Farmer“
Palantir sichert sich bedeutende Regierungsverträge, während der Aktienkurs unter Druck bleibt. Der Fokus liegt auf dem anstehenden Quartalsbericht Anfang Mai.

Kurz zusammengefasst
- Neuer 300-Millionen-USDA-Vertrag
- CEO-Vergütung um 50 Prozent gestiegen
- Aktie notiert unter 200-Tage-Linie
- Quartalszahlen am 4. Mai erwartet
Palantir hat eine bemerkenswerte Woche hinter sich. Neue Bundesverträge im Milliardenbereich, eine SEC-Offenlegung zur CEO-Vergütung und ein nahender Quartalsbericht — das Unternehmen liefert Stoff genug. Der Kurs zeigt sich derweil noch unter Druck.
Bundesverträge als Rückenwind
Das Highlight der Woche war ein 300-Millionen-Dollar-Vertrag mit dem US-Landwirtschaftsministerium (USDA). Palantir soll dort die Software für die Initiative „One Farmer, One File“ betreiben. Das Programm bündelt fragmentierte Altdatenbanken in einer einheitlichen Plattform.
Dieser Auftrag reiht sich in ein größeres Muster ein. Im Februar 2026 hatte das Heimatschutzministerium (DHS) bereits eine Rahmenvereinbarung über eine Milliarde Dollar vergeben. Obendrein ist Palantir einer von drei Finalisten für einen FAA-Vertrag. Dabei geht es um KI-gestützte Flugsicherungssysteme — das Auftragsvolumen könnte bis zu 32,5 Milliarden Dollar erreichen.
CEO-Vergütung und Schweizer Rückhalt
Die SEC-Einreichung vom 24. April brachte weitere Details. CEO Alexander Karp erhielt für das Geschäftsjahr 2025 eine Gesamtvergütung von rund 8,62 Millionen Dollar. Das entspricht einem Anstieg von knapp 50 Prozent gegenüber 2024.
Auf institutioneller Seite hält die Schweizerische Nationalbank trotz Druck von Aktivisten an ihrer rund 1,1 Milliarden Dollar schweren Beteiligung fest. Das verringert das Risiko eines erzwungenen Großverkaufs spürbar.
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Kurs unter dem gleitenden Durchschnitt
Die Aktie schloss am Freitag bei 119,94 Euro — ein Minus von gut einem Prozent auf Tagesbasis. Seit Jahresbeginn hat der Titel rund 16 Prozent verloren und notiert damit deutlich unter seinem 200-Tage-Durchschnitt von 141,41 Euro. Auf Zwölfmonatssicht steht dennoch ein Plus von knapp 27 Prozent.
Quartalsbericht am 4. Mai
Der Markt richtet den Blick nun auf den 4. Mai 2026. Dann veröffentlicht Palantir nach US-Börsenschluss seine Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Analysten erwarten einen Quartalsumsatz von rund 1,68 Milliarden Dollar — ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Das Bewertungsniveau bleibt ein Streitpunkt. Das Forward-KGV liegt bei über 120. Das mittlere Kursziel der Analysten beträgt rund 202,50 Dollar. Ob Palantir dieses Niveau rechtfertigen kann, hängt wesentlich davon ab, ob das Management am 4. Mai die Jahresprognose anhebt.
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