Palantir Aktie: Burry schlägt zu

Der prominente Investor Michael Burry verschärft seine Short-Position und öffentliche Kritik an Palantir, obwohl das Unternehmen starke operative Ergebnisse und neue Regierungsaufträge meldet.

Kurz zusammengefasst:
  • Michael Burry intensiviert öffentliche Kritik am Management
  • Palantir verzeichnet starkes Umsatzwachstum und bessere Margen
  • Neuer Großauftrag mit australischem Verteidigungsministerium
  • Institutionelle Investoren bauen trotz Kursverlusten Positionen auf

Palantir liefert operative Rekordzahlen, doch der Aktienkurs findet keinen Boden. Der Grund für die aktuelle Nervosität trägt einen berühmten Namen: Michael Burry. Der als „The Big Short“ bekannte Investor verschärft seine Kritik am Management massiv und setzt öffentlichwirksam auf einen weiteren Absturz – ungeachtet neuer Regierungsaufträge und starker Umsätze.

Vorwürfe belasten die Stimmung

Michael Burry, der bereits im November 2025 eine Short-Position gegen das Datenanalyse-Unternehmen offenlegte, hat seine Attacken am Sonntag über die Plattform X intensiviert. Er wirft der Unternehmensführung um CEO Alex Karp „verdeckte Schmutzkampagnen“ vor und fordert Beweise für die Integrität des Managements.

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Zur Untermauerung seiner These, die ein weiteres Abwärtspotenzial der Aktie von über 40 Prozent prognostiziert, verweist der Hedgefonds-Manager auf Berichte aus den Jahren 2017 und 2024. Diese thematisieren umstrittene Marketingpraktiken im Zusammenhang mit Patientendaten des britischen NHS sowie Interaktionen mit der New Yorker Polizei. Diese mediale Offensive drückte den Kurs im vorbörslichen Handel am Dienstag um 1,5 Prozent.

Fundamentaldaten vs. Wetten

Während Burry auf den Fall der Aktie setzt, sprechen die operativen Zahlen eine andere Sprache. Palantir konnte im vierten Quartal 2025 den Umsatz im Jahresvergleich um beeindruckende 70 Prozent auf 1,41 Milliarden Dollar steigern und gleichzeitig die bereinigten operativen Margen um 12 Prozentpunkte ausweiten.

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Zudem füllen sich die Auftragsbücher weiter. Trotz der Störfeuer am Markt sicherte sich das Unternehmen am Dienstag einen neuen Vertrag mit dem australischen Verteidigungsministerium. Der Deal im Wert von 7,6 Millionen Dollar umfasst die Bereitstellung einer Plattform für die Cyber-Kriegsführung und folgt auf eine wichtige Autorisierung durch US-Verteidigungsbehörden.

Kampf der Giganten

Die aktuelle Lage bei der Palantir-Aktie entwickelt sich zu einem Kräftemessen zwischen prominenten Short-Sellern und institutionellen Großinvestoren. Die Aktie hat seit Jahresanfang rund 24 Prozent verloren und notiert aktuell bei gut 109 Euro. Doch genau dieses Niveau nutzen Schwergewichte zum Einstieg: Die Norges Bank meldete kürzlich den Aufbau einer massiven Beteiligung im Wert von 5,15 Milliarden Dollar.

Damit stehen sich zwei klare Lager gegenüber: Burrys Wette gegen die Unternehmensführung prallt auf das Vertrauen institutioneller Anleger, die sich auf das starke operative Wachstum und die strategische Bedeutung von Palantir im Verteidigungssektor fokussieren.

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