Palantir Aktie: Pakt mit NVIDIA
Palantir und NVIDIA kooperieren bei hochsicheren KI-Umgebungen. Die Aktie legt zu, während Analysten die strategische Positionierung loben.

Kurz zusammengefasst
- Neue Partnerschaft mit NVIDIA
- Fokus auf Sovereign AI
- Aktienkurs steigt um 14 Prozent
- Umsatzwachstum von 85 Prozent
Palantir und NVIDIA schmieden eine mächtige Allianz. Das Ziel: hochsichere KI-Umgebungen für Regierungen und kritische Infrastruktur. Die Börse feiert diesen Schritt. In der ersten Juliwoche schoss der Kurs des Software-Spezialisten um rund 14 Prozent nach oben.
Souveräne KI als Kurstreiber
Die neue Partnerschaft zielt auf sogenannte „Sovereign AI“ ab. Palantir verknüpft dafür seine Plattformen AIP und Foundry mit NVIDIAs offenen Nemotron-Modellen. Staatliche Behörden können so fortschrittliche KI-Modelle in strikt abgeschirmten Umgebungen betreiben.
Marktexperten werten dies als entscheidenden strategischen Vorteil. Palantir etabliert sich damit als unverzichtbare Sicherheitsebene für sensible Daten. Die Sorge vor einer Verdrängung durch allgemeine KI-Modelle schwindet.
Rekordwachstum trifft auf Kurslücke
Operativ läuft es für den Datenanalysten ohnehin auf Hochtouren. Anfang des Jahres verzeichnete Palantir das stärkste Umsatzwachstum seiner Geschichte. Die Erlöse sprangen um 85 Prozent auf 1,63 Milliarden US-Dollar. Unter dem Strich stand ein Nettogewinn von 871 Millionen US-Dollar.
Das US-Geschäftskundensegment wächst rasant. Hier legten die Einnahmen im Jahresvergleich um 133 Prozent zu. Der Gesamtwert der neu abgeschlossenen Verträge stieg auf 2,41 Milliarden US-Dollar. Das ist ein Plus von 61 Prozent. Palantir verlagert sein Gewicht zunehmend auf den privaten Sektor.
Trotz dieser starken Zahlen klafft eine Lücke zur historischen Bewertung. Mit einem Kurs von rund 129 US-Dollar notiert das Papier unter seinem Hoch. Der Abschlag zum Rekordwert beträgt fast 38 Prozent.
Politischer Gegenwind in Großbritannien
Während das US-Geschäft floriert, wächst in Europa der politische Druck. Der 330 Millionen Pfund schwere Vertrag mit dem britischen Gesundheitsdienst NHS steht in der Kritik. Einige Politiker fordern einen Ausstieg bis Anfang 2027.
Ein Wechsel gilt technisch jedoch als hochkomplex. Aktuell steht keine heimische Alternative bereit. Niemand sonst kann die enorme Datenlast der britischen Krankenhäuser stemmen.
Fokus auf August
Der nächste Fixpunkt für den Markt ist der Quartalsbericht im August. Analysten rechnen für das Gesamtjahr mit einem Gewinn von 1,48 US-Dollar je Aktie. Das entspräche nahezu einer Verdopplung gegenüber dem Vorjahr.
Die aktuelle Bewertung ist mit dem 86-fachen des erwarteten Gewinns ambitioniert. Massive Barreserven und eine schuldenfreie Bilanz federn dieses Risiko ab. Hält die Dynamik im privaten Sektor an, wächst Palantir langsam in dieses Preisschild hinein.
Palantir-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Palantir-Analyse vom 6. Juli liefert die Antwort:
Die neusten Palantir-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Palantir-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 6. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Palantir: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...