Palantir Aktie: UBS optimistisch

Die UBS bewertet Palantir nach Kursrücksetzern wieder attraktiv und erwartet starkes Umsatzwachstum durch die KI-Plattform AIP, beobachtet aber auch Insiderverkäufe.

Kurz zusammengefasst:
  • UBS-Analyse: Hochstufung auf 'Buy' bei Kursziel 180 USD
  • Erwartung von 70% Umsatzwachstum durch KI-Nachfrage
  • AIP-Plattform als strategischer Wachstumsmotor
  • Aktienkurs zeigt Minus von über 12% im Monat

Palantir rückt wieder stärker in den Fokus der Analysten. Auslöser ist eine Hochstufung durch die UBS, die den jüngsten Rücksetzer als Chance sieht. Doch worauf stützt sich der Optimismus – und welche Signale passen weniger ins Bild?

UBS hebt auf „Buy“ – Kursziel bleibt

Die UBS hat Palantir am Donnerstag von „Neutral“ auf „Buy“ hochgestuft. Begründung: Nach dem deutlichen Rückgang vom vorherigen Rekordniveau wirke die Bewertung wieder attraktiver.

Palantir

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Wichtig: Am Kursziel hält die Bank fest. Die UBS belässt es bei 180 US-Dollar – die Hochstufung ist also weniger eine Reaktion auf neue Zahlen, sondern auf das veränderte Chance-Risiko-Verhältnis nach dem Kursrücksetzer.

Wachstumsthese: KI-Nachfrage soll tragen

UBS-Analyst Karl Keirstead sieht Palantir „am Schnittpunkt“ großer Ausgabentrends rund um künstliche Intelligenz und Datenanalyse. In seiner Einschätzung könnte der Umsatz 2026 um 70% wachsen – bei stabilen Margen. Rückenwind komme laut UBS von einer weiterhin „außergewöhnlichen“ Nachfrage nach Palantirs KI- und Datenangeboten, auch wenn der Wettbewerb zunimmt.

Der Kern der Argumentation: Palantir profitiert nicht nur vom KI-Hype, sondern davon, dass Unternehmen und Behörden KI-Tools zunehmend in produktive Prozesse überführen – also weg vom Experiment, hin zum Alltagseinsatz.

AIP als Strategie-Motor – Insiderverkäufe im Blick

Zur positiven Analysten-Note passt, dass Palantir laut Marktbeobachtern bei seiner Artificial Intelligence Platform (AIP) Tempo macht. AIP entwickle sich demnach vom Testwerkzeug hin zu einer Art Basis-“Betriebssystem” für große Organisationen. Gleichzeitig soll die Vertriebsstrategie geholfen haben, Testnutzer in hochvolumige Verträge zu überführen – ein entscheidender Punkt, weil genau diese Umwandlung oft über die Nachhaltigkeit von Software-Wachstum entscheidet.

Ein Nebenaspekt, den Marktteilnehmer ebenfalls registrieren dürften: Laut SEC-Meldungen haben mehrere Insider am Freitag, dem 20. Februar, Aktien verkauft.

Bei den Kursdaten zeigt sich der jüngste Druck dennoch: In den letzten 30 Tagen liegt die Aktie mit -12,58% im Minus.

Zum Kalender passt: Nach der UBS-Hochstufung am Donnerstag dürfte sich der Blick zum Wochenschluss vor allem darauf richten, ob die AIP-Dynamik und die von UBS erwartete Wachstumsbeschleunigung die zentrale Erzählung bleiben – oder ob Insiderverkäufe und Konkurrenzsorgen wieder mehr Gewicht bekommen.

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