Palantir Aktie: Zahlen-Countdown!
Palantir veröffentlicht am 4. Mai Quartalszahlen bei hohen Erwartungen. Morgan Stanley hält trotz positiver Signale an neutraler Bewertung fest, da herausragende Ergebnisse bereits eingepreist sind.

Kurz zusammengefasst
- Quartalszahlen am 4. Mai mit hohen Umsatzerwartungen
- Morgan Stanley sieht Einstiegspunkt, bleibt aber neutral
- Aktie notiert deutlich unter 52-Wochen-Hoch
- Bewertung bleibt trotz Kursrückgang sehr hoch
Am 4. Mai legt Palantir seine Quartalszahlen vor. Morgan Stanley sieht einen „starken Einstiegspunkt“ — hält aber trotzdem an seiner neutralen Bewertung fest. Dieser Widerspruch sagt viel über die Lage der Aktie.
Hohe Erwartungen, hohe Bewertung
Analysten rechnen für Q1 2026 mit einem Umsatz von 1,54 Milliarden Dollar und einem Gewinn je Aktie von 0,28 Dollar. Die Messlatte liegt hoch. Im Vorquartal wuchs der Umsatz um 70 Prozent auf 1,41 Milliarden Dollar. Das US-Geschäft mit Unternehmenskunden legte sogar um 137 Prozent zu. Es war das zehnte Quartal in Folge mit beschleunigtem Wachstum.
Kein Wunder, dass der Markt Außergewöhnliches erwartet.
Morgan Stanley schrieb in einer Note vom 16. April, Palantir starte mit solidem Rückenwind ins erste Quartal. Positive Signale aus dem Markt und mögliche Aufwärtskorrekturen bei den Gewinnschätzungen sprechen für das Unternehmen. Die Bank hält ihr Kursziel von 205 Dollar aufrecht.
Warum Morgan Stanley trotzdem neutral bleibt
Die Bewertung ist das Problem. Selbst nach dem Kursrückgang handelt die Aktie noch beim 64-fachen des für 2027 geschätzten freien Cashflows — und beim 38-fachen des erwarteten Umsatzes. Morgan-Stanley-Analyst Sanjit Singh formuliert es klar: Selbst starke Quartalszahlen reichen womöglich nicht aus, um die Aktie deutlich nach oben zu treiben. Denn herausragende Ergebnisse sind bereits eingepreist.
Mizuho bleibt zwar bei „Outperform“, senkte aber das Kursziel von 195 auf 185 Dollar.
Die Palantir-Aktie notiert aktuell bei 124,46 Euro — rund 31 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom November 2025. Auf Jahressicht liegt sie dennoch knapp 51 Prozent im Plus.
Bär gegen Pentagon
Der bekannteste Kritiker ist Michael Burry. Er sieht Anthropic als direkte Bedrohung. Das KI-Unternehmen soll inzwischen auf einen jährlich wiederkehrenden Umsatz von rund 30 Milliarden Dollar kommen. Burry argumentiert, Unternehmenskunden wechselten zu günstigeren und zugänglicheren KI-Tools.
Die Gegenseite: Palantirs Maven Smart System ist offizielles Pentagon-Programm. Das bedeutet feste Budgetlinien statt offener Ausschreibungen — eine strukturelle Absicherung, die reine Softwareanbieter nicht bieten können.
Für das Gesamtjahr 2026 peilt Palantir einen Umsatz von rund 7,2 Milliarden Dollar an, was einem Wachstum von 61 Prozent entspräche. Das Unternehmen ist GAAP-profitabel und hält 7,2 Milliarden Dollar Cash. Die Substanz stimmt. Die Frage ist, ob der Kurs das bereits vollständig widerspiegelt — und ob der 4. Mai eine Antwort liefert.
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