PANDION Aktie: 846 Millionen Umsatz, 69 Millionen Verlust

PANDION weist für 2025 einen Vorsteuerverlust von 69 Millionen Euro aus, verursacht durch Wertberichtigungen im Gewerbesektor.

Redaktion Stock-World ·
Ein roter Abwärtspfeil durchbohrt einen Stapel goldener Münzen und Geldscheine auf dunklem Hintergrund. (KI-generiertes Symbolbild)
Symbolbild, KI-generiert

Kurz zusammengefasst

  • Vorsteuerverlust von 69 Millionen Euro
  • Umsatzsprung auf 846 Millionen Euro
  • Aktie fällt unter 44 Euro
  • Anleihe-Zins steigt auf 8 Prozent

PANDION meldet für das Geschäftsjahr 2025 einen Vorsteuerverlust von rund 69 Millionen Euro. Massive Wertberichtigungen im Gewerbesektor belasten die Bilanz schwer. Ein enormer Umsatzsprung kann diesen negativen Effekt nicht abfedern.

Gewerbe-Krise belastet Bilanz

Eigentlich lief das operative Geschäft auf Hochtouren. Die vorläufigen Umsatzerlöse kletterten auf 846,1 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es lediglich 126,5 Millionen Euro. Große Übergaben in München, Düsseldorf und Berlin trieben das Wachstum an. Das Betriebsergebnis lag bei 17,3 Millionen Euro.

Indes rissen die Abwertungen im Gewerbesektor ein tiefes Loch in die Kalkulation. Steigende Zinsen und ein gelähmter Transaktionsmarkt zwangen das Management zu diesem Schritt. Die endgültige Höhe der Abschreibungen steht erst mit dem geprüften Abschluss fest.

Anleger reagierten nervös auf die Nachricht. Die Aktie rutschte am Freitag auf 43,21 Euro ab. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus bereits auf 45,3 Prozent. Das Papier notiert damit fast 50 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch.

Teure Finanzierung gesichert

Parallel dazu ordnet das Unternehmen seine Schulden neu. Die bestehende Unternehmensanleihe läuft nun bis zum 5. August 2028. Dafür müssen Investoren allerdings entschädigt werden. Der Zinssatz steigt auf jährlich 8 Prozent.

Für das laufende Jahr 2026 zeigt sich der Vorstand vorsichtiger. Er plant ein ausgeglichenes Ergebnis vor Steuern. Voraussetzung dafür ist die pünktliche Umsetzung aller Verkäufe und Vermietungen.

Klarheit über die finalen Zahlen bringt der geprüfte Konzernabschluss Ende Juli. Am 4. August 2026 folgt eine Telefonkonferenz für Investoren. Dort muss das Management erklären, wie es die operative Wende dauerhaft sichern will.

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