Der schwedische Videospiel-Publisher Paradox Interactive durchlebt eine herausfordernde Phase. Während die Marktkapitalisierung im vergangenen Jahr deutlich geschrumpft ist und eine Dividendenkürzung erwartet wird, halten Analysten an einer positiven Langfristperspektive fest. Die nächsten Quartalszahlen Ende Januar werden zeigen, wie das Unternehmen mit den jüngsten operativen Rückschlägen umgeht.
Operative Rückschläge belasten die Bilanz
Die Gründe für den Druck auf die Aktie sind konkret. Im November 2025 musste das Unternehmen für das lange erwartete Spiel Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2 eine Wertberichtigung in Höhe von 355 Millionen Schwedischen Kronen (MSEK) vornehmen. Diese Abschreibung auf entwickelte Kosten belastet die Finanzergebnisse direkt.
Zudem gab es Probleme mit dem Städtebausimulator Cities: Skylines II. Nach einem holprigen Launch und Verzögerungen bei geplanten Erweiterungen (DLCs) gingen Paradox und der ursprüngliche Entwickler Colossal Order getrennte Wege. Die weitere Entwicklung übernimmt nun Paradox‘ eigenes Studio Iceflake. Solche Entwicklungsprobleme führen regelmäßig zu überarbeiteten Prognosen und verunsichern Anleger in der dynamischen Gaming-Branche.
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Gemischte Signale bei Dividende und Bewertung
Die Dividendensituation spiegelt die aktuelle Vorsicht wider. Zwar wurde zuletzt eine Dividende von 5 SEK ausgeschüttet, was eine attraktive Forward-Rendite von 3,18% ergibt. Analysten erwarten für das laufende Geschäftsjahr jedoch eine Kürzung der Ausschüttung um etwa 15,8%. Die hohe Rendite ist somit eher ein Zeichen des gesunkenen Kurses als einer besonders großzügigen Dividendenpolitik.
Trotz der Rückschläge sehen Marktbeobachter langfristig Potenzial. Das durchschnittliche Kursziel von drei Analysten liegt bei 208,33 SEK. Dies würde von den aktuellen Kursen aus ein Aufwärtspotenzial von über 34% bedeuten. Alle drei Analysten raten zum Kauf („Buy“) und prognostizieren einen Gewinn pro Aktie (EPS) von 3,69 SEK für das kommende Jahr.
Die Aktie notiert mit rund 14,61 Euro deutlich unter ihren wichtigen Durchschnittswerten und hat in den letzten zwölf Monaten fast 20% an Wert verloren. Die nächsten Unternehmenszahlen, die für den 28. oder 29. Januar 2026 erwartet werden, geben einen wichtigen Einblick, ob der eingeschlagene Sanierungskurs erste Früchte trägt.
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