PayPal steht derzeit zwischen strategischem Fortschritt und Analystenskepsis. Während das Unternehmen seine globale Infrastruktur deutlich ausbaut, zeigen sich Marktteilnehmer zögerlich. Was steckt hinter dieser Diskrepanz?
Analysten bremsen Erwartungen
Innerhalb von zwei Tagen gab es gleich zwei Abstufungen: Daiwa Capital senkte die Einstufung am 13. Januar von „Outperform“ auf „Neutral“, einen Tag später bestätigte Piper Sandler sein neutrales Rating. Der Analystenkonsensus liegt aktuell bei „Hold“ – ein Zeichen dafür, dass die Experten zwar das Potenzial sehen, aber kurzfristig keine deutlichen Kurssprünge erwarten.
Die Zurückhaltung dürfte vor allem auf den anhaltenden Wettbewerbsdruck und fehlende klare Wachstumssignale zurückzuführen sein. Der Zahlungsdienstleister muss beweisen, dass strategische Initiativen auch in beschleunigtes Wachstum münden.
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Deutsche Bank als globaler Partner
Zeitgleich verkündete PayPal am 13. Januar eine deutliche Ausweitung der Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank. Die mehrjährige Partnerschaft zielt darauf ab, Abrechnungen, Auszahlungen und Abhebungen für Händler in den USA, Europa und im asiatisch-pazifischen Raum zu optimieren. Die Deutsche Bank soll dabei die Skalierbarkeit und operative Effizienz der PayPal-Infrastruktur verbessern.
Diese Kooperation ist Teil einer breiteren Strategie: PayPal will grenzüberschreitende Zahlungsvolumen steigern und seine internationale Position festigen. Ähnlich ausgerichtet ist die jüngste Zusammenarbeit mit Microsoft, bei der PayPal in den KI-gestützten Copilot Checkout integriert wird.
Warten auf konkrete Zahlen
Für Anleger bleibt abzuwarten, wie sich diese strategischen Maßnahmen in den kommenden Quartalszahlen niederschlagen. Die letzten Ergebnisse wurden am 28. Oktober 2025 veröffentlicht. Der nächste Bericht dürfte zeigen, ob die Investitionen in Partnerschaften und Technologie tatsächlich Früchte tragen – oder ob die vorsichtige Haltung der Analysten gerechtfertigt ist.
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