PBB Aktie: Aufsichtsrat informiert

Die Deutsche Pfandbriefbank hat ihre Mittelfristziele nach hinten verschoben und erwartet für 2026 ein schwächeres Ergebnis. Analyst Warburg Research bestätigt dennoch seine Kaufbewertung mit einem Kursziel von 7 Euro.

Kurz zusammengefasst:
  • Kursziel von 7 Euro trotz gedämpfter Prognosen
  • Vorsteuerergebnis 2026 deutlich unter Erwartungen
  • Eigenkapitalrendite-Ziel erst für 2028 geplant
  • Aktie notiert nach Allzeittief wieder höher

Nach dem Rutsch auf neue Tiefststände stabilisiert sich die PBB-Aktie zur Wochenmitte etwas. Der Auslöser der jüngsten Verunsicherung bleibt jedoch präsent: Das Institut hat seine Mittelfristziele nach hinten geschoben und dämpft damit die kurzfristigen Ertragserwartungen. Umso bemerkenswerter: Warburg Research hält trotz dieser Gemengelage an „Buy“ fest.

Kann die Aktie nach dem Allzeittief wieder Luft holen? Die Argumentation der Analysten liefert zumindest einen klaren Rahmen.

pbb

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7 Tage: -
  • Warburg Research bestätigt: „Buy“
  • Kursziel: 7,00 Euro (bei rund 3,80 Euro Kursniveau rechnerisch >80% Potenzial)
  • Prognose Vorsteuerergebnis 2026: 30–40 Mio. Euro (unter früheren Markterwartungen)
  • Vorsteuerergebnis 2025: -250 Mio. Euro
  • RoE-Ziel 8%: erst 2028 angepeilt

Warburg bleibt bei 7 Euro – trotz schwächerer 2026er-Erwartung

Warburg Research belässt das Kursziel für die Deutsche Pfandbriefbank bei 7,00 Euro. In der Studie von gestern betont Analyst Andreas Pläsier aber auch die Kehrseite: Für 2026 erwartet er ein Vorsteuerergebnis von lediglich 30 bis 40 Millionen Euro – und damit deutlich weniger, als zuvor am Markt einkalkuliert wurde.

Als Belastungsfaktoren nennt die Analyse vor allem zwei Punkte: anhaltende Kosten für die Risikoabsicherung im US-Geschäft sowie eine Markterholung, die langsamer vorankommt als erhofft. Das drückt kurzfristig auf die Ertragskraft, ändert laut Warburg aber nichts an der positiven Gesamteinschätzung.

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Ziele verschoben, Dividende gestrichen: Das steckt dahinter

Hintergrund der aktuellen Bewertung ist die Anpassung der strategischen Zielmarken. Die Bank plant nun, eine Eigenkapitalrendite (RoE) von 8% erst im Jahr 2028 zu erreichen.

Für 2025 meldete die PBB einen Vorsteuerverlust von 250 Millionen Euro. Hauptgrund war der kostspielige Rückzug aus dem US-Immobilienmarkt. Zusätzlich fällt die Dividende aus: Für 2025 ist keine Ausschüttung vorgesehen. Der Kurs reagierte auf diese Nachrichten mit dem Fall auf ein Allzeittief von 3,59 Euro, bevor zu Wochenbeginn eine Gegenbewegung einsetzte.

Entscheidend bleibt kurzfristig, ob sich die Belastungen aus dem US-Komplex und die zähe Markterholung in den Zahlen für 2026 wie von Warburg skizziert niederschlagen – denn genau dort verorten die Analysten aktuell den zentralen Gegenwind.

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