Pensana Aktie: Kapitalerhöhung kommt

Pensana erweitert seine Aktienbasis durch die Zulassung neuer Papiere an der Londoner Börse. Die Maßnahme dient der Finanzierung von Selten-Erden-Projekten, führt jedoch zu einer Verwässerung bestehender Anteile.

Kurz zusammengefasst:
  • Zulassung von über einer Million neuer Aktien
  • Finanzierung von 100 Millionen US-Dollar gesichert
  • Verwässerung der bestehenden Anteilsverhältnisse
  • Technische Chartanalyse signalisiert Verkaufsdruck

Pensana steht kurz vor einer signifikanten Ausweitung der Aktienbasis. Die bevorstehende Aufnahme neuer Aktien an der Börse erhöht das Angebot und verändert die Berechnungsgrundlage für Beteiligungsanteile. Wie stark dürfte die zusätzliche Aktienmenge den Kurs belasten?

Finanzierung und Verwässerung

Die Londoner Börse wird am 6. Januar 2026 die Zulassung von 1.133.106 neuen Stammaktien vornehmen. Diese neuen Papiere sind den bestehenden Aktien gleichgestellt und stammen aus einer Ende Dezember 2025 abgeschlossenen Kapitalvereinbarung. In der Folge steigt das ausgegebene Grundkapital auf 339.247.689 Stammaktien — das heißt: Der Nenner für Prozentbeteiligungen wächst, was bestehende Anteile verwässert.

Pensana

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Die Kapitalaufnahme ist Teil einer breiteren Umschichtung der Finanzierung. Im Dezember 2025 sicherte sich das Unternehmen eine strategische Eigenkapitalfinanzierung über 100 Mio. USD zur Unterstützung seiner wichtigsten Selten-Erden-Projekte. Zudem wandelte der angolanische Staatsfonds (FSDEA) ein Darlehen in Höhe von 15 Mio. USD in Eigenkapital um. Diese Schritte stärken die Bilanz, erhöhen aber gleichzeitig das Angebot an handelbaren Aktien.

Technische Lage und Marktreaktion

Charttechnisch zeigt die Aktie kurzfristig Schwäche: Sie zog sich in acht der letzten zehn Handelstage zurück und technische Indikatoren signalisieren Verkaufsdruck (u. a. Positionierung der gleitenden Durchschnitte über dem Kurs und negative MACD-Signale). Der Schlusskurs am Freitag lag bei 1,05 €; in den letzten 30 Tagen beträgt die Veränderung rund -13,17%.

Kurzfristig dürfte die zusätzliche Liquidität den Spread ausweiten und weitere Kursvolatilität begünstigen. Marktteilnehmer fokussieren sich aktuell eher auf die unmittelbaren Folgen der Kapitalmaßnahmen als auf längerfristige operativen Fortschritte bei Projekten wie Longonjo (Angola) oder der geplanten Saltend-Raffinerie (UK).

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Wichtige Fakten auf einen Blick:
– Zulassung neuer Aktien an der LSE: 6. Januar 2026
– Neu ausgebbare Aktien: 1.133.106
– Neues ausgegebenes Grundkapital: 339.247.689 Stammaktien
– Dezember-Finanzierung: 100 Mio. USD Eigenkapital
– Debt-to-Equity-Conversion FSDEA: 15 Mio. USD

Die zusätzliche Aktienmenge dämpft kurzfristig das Kurspotenzial, auch wenn die Finanzierung die Projekte weiter absichert.

Konkreter Ausblick: Am 6. Januar wird sich zeigen, ob das Orderbuch die neuen Papiere aufnehmen kann, ohne den Kurs weiter zu belasten. Gelingt eine geordnete Platzierung und stabilisiert sich das Handelsvolumen, könnte kurzfristig Druck abnehmen. Bleibt die Nachfrage aber aus, sprechen die technischen Signale für anhaltende Schwäche, solange gleitende Durchschnitte und Momentum-Indikatoren nicht wieder in neutrale Bereiche drehen.

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