Pentixapharm Aktie: Senkt Verlustprognose für 2026
Verschobene Studienausgaben und weitere Effekte verringern den erwarteten Jahresfehlbetrag; der Start der PANDA-Studie rückt auf 2027.

Kurz zusammengefasst
- Verlustprognose sinkt auf 13 Millionen Euro
- Rund drei Millionen Euro Studienkosten verschoben
- PANDA-Studienbeginn nun im ersten Quartal 2027 erwartet
- Finanzielle Reichweite bis 2028 bestätigt
Das radiopharmazeutische Unternehmen Pentixapharm blickt mit geringeren Verlusten auf das Gesamtjahr. Das Unternehmen hob gestern die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2026 an. Der erwartete Periodenfehlbetrag verringert sich demnach auf rund 13 Millionen Euro, nachdem zuvor noch mit einem Minus von rund 21,6 Millionen Euro gerechnet worden war.
Im vorbörslichen Handel legte das Papier heute um 1,9 Prozent auf 1,90 Euro zu. Am gestrigen Montag war der Titel noch mit 1,86 Euro aus dem Handel gegangen.
Verschobene Studienkosten entlasten das Jahresergebnis
Ausschlaggebend für die deutliche Prognoseverbesserung sind nach Angaben des Unternehmens Anpassungen im Ausgabenprofil sowie geänderte Abschreibungen. Konkret verschieben sich Aufwendungen für die Phase-3-Studie PANDA in Höhe von rund 3 Millionen Euro teilweise in das kommende Geschäftsjahr 2027. Hinzu kommen weitere Effekte in Höhe von rund 2 Millionen Euro.
Ein dritter Faktor ist ein nicht zahlungswirksamer Effekt, den das Unternehmen mit rund 3,7 Millionen Euro beziffert. Die Einsparungen im laufenden Turnus sind jedoch mit einem zeitlichen Verzug im operativen Fortschritt verbunden. Der Einschluss des ersten Patienten in die Phase-3-Studie PANDA ist nicht mehr für das zweite Halbjahr 2026 avisiert, sondern wird nun für das erste Quartal 2027 erwartet.
Trotz des späteren Studienstarts geht das Management gegenwärtig von keinen wesentlichen Folgen für den weiteren Zeitplan des Projekts aus. Zugleich bekräftigte das Unternehmen, dass die finanzielle Reichweite unverändert bis in das Jahr 2028 gesichert sei.
Wissenschaftliche Daten und anstehende Termine
Parallel zur Prognoseanpassung legte das Unternehmen gestern anlässlich des EANM-Kongresses in Wien neue Kongressdaten und internationale Studienresultate vor.
Die überwiegend von unabhängigen Forschergruppen stammenden Arbeiten aus Europa und Asien untersuchen den diagnostischen Ansatz mittels Pentixafor-PET bei einseitigem primärem Aldosteronismus. Nach Unternehmensangaben stützen diese Ergebnisse das wissenschaftliche Fundament für die anlaufende PANDA-Studie, deren Vorbereitungen in den USA laufen.
Auf operativer Seite steht als nächster fester Termin die Publikation des Quartalsfinanzberichts für das dritte Quartal 2026 an. Die Vorlage der Zwischenbilanz ist für den 12. November angekündigt.
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