Perrigo Aktie: Dividende lockt

Die Aktie des Healthcare-Spezialisten bietet eine Rendite von über 8 %, während Großinvestoren ihre Positionen teils aufstocken, teils reduzieren. Analysten bleiben angesichts operativer Herausforderungen skeptisch.

Kurz zusammengefasst:
  • Dividendenrendite klettert auf über acht Prozent
  • Großinvestoren zeigen gegensätzliche Positionierungsstrategien
  • Aktie notiert nahe dem 52-Wochen-Tief
  • Analysten bewerten Titel weiterhin zurückhaltend

Die Perrigo-Aktie bietet Anlegern derzeit ein widersprüchliches Bild. Während die Dividendenrendite durch den Kursverfall der vergangenen Monate auf über acht Prozent geklettert ist, zeigen sich große institutionelle Investoren uneinig über die künftige Richtung. Neue SEC-Meldungen offenbaren nun, welche Schwergewichte bei dem Healthcare-Spezialisten aufstocken und wer Positionen abbaut.

Großinvestoren mit unterschiedlichen Strategien

Aktuelle Meldungen der US-Börsenaufsicht SEC zeigen deutliche Bewegungen im Aktionärskreis. Die Neuberger Berman Group hat sich mit einem Anteil von 5,5 Prozent bei Perrigo eingekauft und hält nun rund 7,5 Millionen Aktien. Dieser Einstieg wird als passives Investment gewertet, was darauf hindeutet, dass die Gesellschaft das aktuelle Niveau als langfristig attraktiv ansieht.

Perrigo

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Im Gegensatz dazu hat der New York State Common Retirement Fund seine Beteiligung reduziert. Der Pensionsfonds trennte sich von rund 83.000 Anteilen, was einem Rückgang der Position um 18,5 Prozent entspricht. Dieses Auseinanderdriften der institutionellen Meinungen spiegelt die allgemeine Unsicherheit am Markt wider. Handelt es sich bei den aktuellen Kursen um eine seltene Kaufgelegenheit oder eine klassische Value-Falle?

Dividendenrendite erreicht Rekordniveau

Der Grund für das gestiegene Interesse einkommensorientierter Anleger liegt in der Mathematik: Durch den starken Kursrückgang der Aktie – allein im vergangenen Jahr verlor der Titel rund 41 Prozent – ist die effektive Dividendenrendite bei einer jährlichen Ausschüttung von 1,16 US-Dollar auf über 8,2 Prozent gestiegen.

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Die nackten Zahlen unterstreichen den Druck auf das Papier. Am Freitag schloss die Aktie bei 12,11 Euro und notiert damit nur rund 13,8 Prozent über ihrem 52-Wochen-Tief von 10,64 Euro. Der Abstand zum Jahreshoch von 17,83 Euro verdeutlicht den massiven Abverkauf. Ein technischer Indikator sticht dabei besonders hervor: Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt mit einem Wert von 2,1 in einem extrem überverkauften Bereich, was oft als Vorbote für eine kurzfristige Gegenbewegung gewertet wird.

Analysten bleiben zurückhaltend

Trotz der optisch günstigen Bewertung und der hohen Ausschüttung bleibt die Fachwelt skeptisch. Das durchschnittliche Rating lautet weiterhin lediglich „Halten“ oder sogar „Reduzieren“. Zwar liegt das Konsenskursziel mit rund 20,33 US-Dollar deutlich über dem aktuellen Niveau, doch Experten verweisen auf operative Herausforderungen.

Die jüngsten Quartalszahlen lieferten dazu ein gemischtes Signal. Während der Gewinn pro Aktie mit 0,80 US-Dollar die Erwartungen schlug, sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um über vier Prozent auf 1,04 Milliarden US-Dollar. Das Tauziehen zwischen attraktiver Dividende und schrumpfenden Erlösen bleibt damit das bestimmende Thema für die kommenden Monate. Solange das Umsatzwachstum nicht zurückkehrt, dürfte die Skepsis vieler Marktteilnehmer trotz der hohen Ausschüttung anhalten.

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