Pfizer und Partner Astellas haben am 27. Februar 2026 Daten vorgelegt, die in der Onkologie für Aufsehen sorgen. Die Phase-3-Studie zu einer neuartigen Kombinationstherapie gegen muskelinvasiven Blasenkrebs zeigt dramatische Verbesserungen gegenüber der Standardchemotherapie. Die Ergebnisse könnten die Behandlung dieser Krebsform grundlegend verändern.
Deutliche Überlegenheit nachgewiesen
Die umfassende EV-304/KEYNOTE-B15-Studie untersuchte eine Kombination aus PADCEV (Enfortumab Vedotin) und Keytruda (Pembrolizumab) bei Patienten mit Cisplatin-geeignetem muskelinvasivem Blasenkrebs. Das Ergebnis: Die Kombinationstherapie senkte das Risiko für Rückfall, Fortschreiten der Erkrankung oder Tod um 47 Prozent im Vergleich zur Standardchemotherapie mit Gemcitabin und Cisplatin.
Nach einer medianen Nachbeobachtungszeit von 33,6 Monaten war die mediane ereignisfreie Überlebenszeit in der Kombinationsgruppe noch nicht einmal erreicht – bei der Standardtherapie lag sie bei 48,5 Monaten. Nach zwei Jahren waren 79,4 Prozent der Patienten unter der neuen Therapie ereignisfrei, verglichen mit nur 66,2 Prozent unter Standardbehandlung.
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Vollständige Remission bei über der Hälfte
Besonders bemerkenswert ist die Rate vollständiger pathologischer Remissionen: 55,8 Prozent der Patienten unter der PADCEV-Keytruda-Kombination erreichten eine komplette Antwort – fast doppelt so viele wie in der Kontrollgruppe mit 32,5 Prozent. Zudem verringerte die Kombinationstherapie das allgemeine Sterberisiko um 35 Prozent.
Die Daten wurden auf dem ASCO GU 2026 Symposium präsentiert und stellen eine gemeinsame Entwicklung von Pfizer, Astellas und Merck dar.
Zulassung als nächster Schritt
Die beteiligten Pharmaunternehmen kündigten an, zeitnah regulatorische Zulassungsanträge einzureichen. Bei Erfolg könnte die Kombination aus PADCEV und Keytruda zum neuen Behandlungsstandard für diese Patientengruppe werden. Die klare Datenlage mit konsistent besseren Ergebnissen über alle untersuchten Endpunkte hinweg spricht für eine hohe Wahrscheinlichkeit der behördlichen Genehmigung.
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