Pfizer Aktie: Pipeline liefert ab

Pfizer übertrifft Quartalserwartungen und meldet Fortschritte in der Onkologie sowie bei Adipositas-Medikamenten, während die hohe Dividende Anleger lockt.

Kurz zusammengefasst:
  • Positive Studienergebnisse für Krebsmedikament Braftovi
  • Quartalsgewinn übertrifft Analystenerwartungen deutlich
  • Hohe Dividendenrendite von etwa 6,5 Prozent
  • Fokussierung auf Adipositas-Markt zur Patentlücken-Füllung

Der Pharmariese Pfizer sendet Lebenszeichen. Neue klinische Daten stärken die wichtige Onkologie-Sparte, während die jüngsten Quartalszahlen die Erwartungen der Wall Street übertrafen. Doch reicht die Kombination aus Forschungserfolgen, einer Offensive im Bereich der Adipositas-Behandlung und einer hohen Dividende aus, um die Skepsis am Markt dauerhaft zu zerstreuen?

Studienerfolg in der Krebstherapie

Im Zentrum der aktuellen Aufmerksamkeit stehen positive Nachrichten aus der Forschung. Die späte Phase der BREAKWATER-Studie zum Krebsmedikament Braftovi lieferte statistisch signifikante Verbesserungen beim progressionsfreien Überleben der Patienten. Für Pfizer ist dies ein wichtiger operativer Erfolg, der die Strategie bestätigt, das Onkologie-Portfolio gezielt auszubauen. Diese klinischen Fortschritte sind essenziell, um die Wettbewerbsposition im hart umkämpften Gesundheitssektor zu behaupten.

Pfizer

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Zahlen und Dividende als Basis

Untermauert wird die klinische Entwicklung durch ein solides finanzielles Fundament. Im vierten Quartal 2025 übertraf der Konzern die Prognosen: Der Gewinn je Aktie lag mit 0,66 US-Dollar deutlich über den erwarteten 0,57 US-Dollar, während der Umsatz mit 17,56 Milliarden US-Dollar ebenfalls positiv überraschte.

Für viele Anleger dürfte jedoch die Ausschüttungspolitik das entscheidende Argument bleiben. Mit einer aktuellen Dividendenrendite von rund 6,5 Prozent gehört der Titel zu den starken Zahlern im Sektor. Auch institutionelle Investoren scheinen Potenzial zu sehen: So stockte beispielsweise Inspire Trust Co. seine Anteile zuletzt um über 15 Prozent auf.

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Strategie gegen das Patentloch

Der Blick des Managements richtet sich jedoch primär auf die Zeit nach 2028. Um drohende Umsatzrückgänge durch auslaufende Patente bei Blockbustern wie Eliquis und Ibrance zu kompensieren, setzt Pfizer aggressiv auf den Markt für Gewichtsreduktion.

Die Übernahme von Metsera Inc., ein Deal mit einem potenziellen Gesamtvolumen von bis zu 10 Milliarden US-Dollar, brachte den Hoffnungsträger MET-097i in die Pipeline. Diese monatliche Injektion zeigte in frühen Studien vielversprechende Gewichtsverluste und wechselt nun in die entscheidende Phase 3. Eine geplante Markteinführung zwischen 2028 und 2029 soll die Lücke schließen, die durch generische Konkurrenz bei älteren Medikamenten entstehen wird.

Die Aktie notiert zum Wochenstart bei 22,62 Euro. Trotz der jüngsten operativen Lichtblicke spiegelt der Kursrückgang von rund 11 Prozent auf Jahressicht die anhaltende Zurückhaltung des Marktes wider, was auch durch neue Analysteneinschätzungen wie das „Underweight“-Rating von Barclays unterstrichen wird. Der langfristige Erfolg hängt nun maßgeblich davon ab, ob die neuen Kandidaten aus der Pipeline die hohen Erwartungen in den kommenden Zulassungsstudien erfüllen können.

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