Philip Morris: IQOS überholt Marlboro
Philip Morris übertrifft im ersten Quartal 2026 die Erwartungen deutlich. Das starke Wachstum der rauchfreien Produkte führt zu einer Anhebung der Gewinnprognose für das Gesamtjahr.

Kurz zusammengefasst
- Umsatzwachstum von 9,1 Prozent auf 10,1 Milliarden Dollar
- Bereinigter Gewinn je Aktie steigt um 16 Prozent
- Rauchfreie Alternativen erreichen fast 50 Prozent Umsatzanteil
- Konzern hebt Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2026 an
Philip Morris International hat im ersten Quartal 2026 die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Während das klassische Tabakgeschäft stagniert, treibt die Transformation hin zu rauchfreien Alternativen das Wachstum massiv voran. Anleger reagieren euphorisch auf die Zahlen.
Anleger quittierten die Ergebnisse mit einem Kurssprung von 7,10 Prozent auf 140,24 Euro. Das Papier nähert sich damit seinem 200-Tage-Durchschnitt an.
Rauchfreie Produkte treiben das Wachstum
Der Nettoumsatz kletterte um 9,1 Prozent auf 10,1 Milliarden US-Dollar. Damit übertraf der Konzern die Konsensschätzungen von 9,9 Milliarden US-Dollar spürbar. Das rauchfreie Segment verzeichnete dabei ein zweistelliges Wachstum.
Inzwischen steuern diese Alternativen fast die Hälfte zum Gesamtumsatz bei. Die Marke IQOS überholte in ihren Kernmärkten erstmals Marlboro und ist dort nun die führende Nikotinmarke. In Japan kontrolliert das System rund 70 Prozent des Marktes für Tabakerhitzer.
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Gewinnprognose für 2026 angehoben
Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg um 16 Prozent auf 1,96 US-Dollar. Analysten hatten im Schnitt lediglich 1,83 US-Dollar erwartet.
Der unbereinigte Gewinn sank hingegen um 9,3 Prozent auf 1,56 US-Dollar. Ein kleiner Schatten fiel parallel dazu auf das US-Geschäft, wo die ZYN-Nikotinbeutel rückläufige Absatzmengen verzeichneten. Marktbeobachter bewerten die globale Transformation allerdings als stabilen Wachstumstreiber.
Für das Gesamtjahr 2026 konkretisierte der Vorstand seine Ziele. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll zwischen 8,36 und 8,51 US-Dollar liegen. Diese Prognose schließt erwartete Währungseffekte bereits ein.
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