Plug Power hat das neue Jahr mit einem fulminanten Start erwischt. Die Aktie des Brennstoffzellen-Spezialisten schoss am ersten Handelstag 2026 um rund 14 Prozent nach oben und durchbrach dabei die psychologisch wichtige 2-Dollar-Marke. Verantwortlich für den Ausbruch: eine Hochstufung durch die Investmentbank Clear Street und ein NASA-Auftrag, der die technologische Leistungsfähigkeit des Unternehmens unterstreicht.
Analyst sieht 50 Prozent Potenzial
Clear Street-Analyst Tim Moore stufte Plug Power von „Hold“ auf „Buy“ hoch und bestätigte ein Kursziel von 3,00 Dollar – was ausgehend vom Jahresendkurs ein Aufwärtspotenzial von über 50 Prozent bedeutet. Moore begründet seine Einschätzung mit dem strategischen Sparprogramm „Project Quantum Leap“, durch das Plug Power jährlich 150 bis 200 Millionen Dollar an Kosten einsparen will. Diese Maßnahmen gelten als entscheidend auf dem Weg zur Profitabilität, die das Unternehmen für Ende 2026 anpeilt.
Parallel dazu vermeldete das Unternehmen einen Auftrag im Wert von 2,8 Millionen Dollar zur Lieferung von flüssigem Wasserstoff an das Glenn Research Center der NASA und die Neil A. Armstrong Test Facility. Der Deal mag vom Volumen her überschaubar sein, doch die Signalwirkung ist erheblich: NASA-Aufträge gelten als Gütesiegel für technologische Zuverlässigkeit und Lieferfähigkeit.
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Comeback nach schwierigem Jahr
Der Kurssprung markiert eine Trendwende nach einem belastenden 2025. Im Dezember hatte Plug Power eine kritische Refinanzierung über 431,25 Millionen Dollar in Form einer Wandelanleihe abgeschlossen, um hochverzinsliche Schulden abzulösen und akute Liquiditätssorgen zu beseitigen. Das Handelsvolumen am Freitag lag bei über 120 Millionen Aktien – ein deutliches Zeichen für wiederkehrendes Anlegerinteresse.
Rückenwind kommt auch aus dem Sektor selbst. Clean-Energy-Werte profitieren von der Erwartung steigender Stromnachfrage durch KI-Rechenzentren, für die Brennstoffzellen als kohlenstoffarme Backup-Lösung gelten. Zudem nahm Plug Power kürzlich einen 5-Megawatt-Elektrolyseur in Namibia in Betrieb – ein weiterer Beweis für die internationale Umsetzungsstärke.
Was jetzt zählt
Der technische Ausbruch über die 2-Dollar-Schwelle gilt chartistisch als bullisches Signal. Die nächste Hürde liegt beim Analystenziel von 3,00 Dollar. Entscheidend wird nun die operative Umsetzung: Am 29. Januar steht eine außerordentliche Hauptversammlung an, danach folgen die Quartalszahlen. Anleger werden prüfen, ob die angekündigten Kosteneinsparungen tatsächlich in den Bilanzen ankommen.
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