Plug Power Aktie: Barrow-Projekt am 20. Mai freigegeben
Plug Power erhält finale Zusage für Wasserstoffprojekt in England und überzeugt mit verbesserten Quartalszahlen. Analysten bleiben zurückhaltend.

Kurz zusammengefasst
- Finale Investitionsentscheidung für Barrow-Projekt
- Umsatz steigt um 22 Prozent
- Verluste schrumpfen deutlich
- Aktie legt um 14 Prozent zu
Ein milliardenschweres Wasserstoffprojekt in England und überraschend starke Quartalszahlen — Plug Power erlebt gerade eine bemerkenswerte Kursrally. Die Aktie hat sich in zwölf Monaten mehr als vervierfacht.
Barrow-Projekt erreicht finalen Investitionsbeschluss
Am 20. Mai 2026 fiel der finale Investitionsentscheid für das Barrow Green Hydrogen-Projekt im englischen Cumbria. Plug Power liefert sechs 5-MW-Elektrolyseure seiner GenEco-PEM-Baureihe — insgesamt 30 Megawatt Kapazität. Die Anlage soll jährlich rund 100 GWh grünen Wasserstoff produzieren.
Abnehmer ist Kimberly-Clark, das den Wasserstoff am lokalen Produktionsstandort einsetzen will. Ziel: den Erdgasverbrauch um bis zu 50 Prozent senken und den CO₂-Ausstoß um 18.300 Tonnen jährlich reduzieren. Hinter dem Projekt steht die Green Hydrogen Energy Company, ein Joint Venture von Schroders Greencoat und Carlton Power, unterstützt durch staatliche britische Förderung und einen langfristigen Ökostrom-Liefervertrag.
Q1 2026: Verluste schrumpfen, Margen verbessern sich
Bereits Mitte Mai hatte Plug Power mit dem Quartalsbericht für positive Stimmung gesorgt. Der Umsatz kletterte um 22 Prozent auf 163,5 Millionen Dollar. Besonders auffällig: die GAAP-Bruttomarge verbesserte sich von minus 55 Prozent im Vorjahr auf minus 13 Prozent — ein erheblicher Schritt in Richtung Profitabilität.
Der bereinigte Verlust je Aktie lag bei 0,08 Dollar und übertraf damit die Analystenerwartung von minus 0,10 Dollar. Wasserstoffbrennstoffverkäufe legten ebenfalls um 22 Prozent zu, die Margenrate verbesserte sich um 54 Prozentpunkte. Das Unternehmen schloss das Quartal mit liquiden Mitteln von 802 Millionen Dollar ab und erwartet weitere rund 275 Millionen Dollar aus der Monetarisierung von Wasserstoffprojekten — darunter eine Vereinbarung mit Stream Data Centers.
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Das Management hält an seinen Zielen fest: positives EBITDAS im vierten Quartal 2026, positives operatives Ergebnis bis Ende 2027 und vollständige Profitabilität bis Ende 2028.
Kurs weit über dem gleitenden Durchschnitt
Die Kombination aus Projektmeilenstein und Quartalsergebnissen trieb die Aktie am 20. Mai um 14,2 Prozent nach oben. Auf Sicht von 30 Tagen summiert sich das Plus auf rund 21 Prozent, auf Jahressicht auf 360 Prozent. Aktuell notiert das Papier bei 3,26 Euro — gut 57 Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt.
Analysten stufen die Aktie mehrheitlich mit „Hold“ ein. Das spiegelt die Lage treffend wider: Die operative Verbesserung ist real, der Weg zur Profitabilität aber noch lang. Entscheidend wird sein, ob Plug Power die Margenverbesserung aus Q1 in den kommenden Quartalen verstetigen kann — die Messlatte für das EBITDAS-Ziel Ende 2026 liegt nun offen auf dem Tisch.
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