Plug Power Aktie: Bröckelnde Hoffnungen?

Plug Power benötigt die Zustimmung der Aktionäre zur Verdopplung der Aktienanzahl, um seine Finanzierung zu sichern. Ein Nein könnte zu einem Liquiditätsengpass führen.

Kurz zusammengefasst:
  • Hauptversammlung entscheidet über Verdopplung der Aktien
  • Ablehnung könnte zu Reverse Split führen
  • Erfolgreicher Elektrolyseur-Start in Portugal
  • Hohe Verluste bei gleichzeitigem Sparprogramm

Plug Power steht vor einer Woche der Wahrheit. Während dem Unternehmen in Europa ein technischer Meilenstein gelingt, dominieren an der Wall Street massive Existenzsorgen. Investoren blicken nervös auf die kommenden Tage: Sichert eine drastische Kapitalerhöhung das Überleben oder droht ein kritischer Liquiditätsengpass?

Angst vor massiver Verwässerung

Der Hauptgrund für die extreme Volatilität und den jüngsten Kursrutsch ist die für Donnerstag, den 29. Januar, angesetzte Hauptversammlung. Das Management bittet die Aktionäre um die Erlaubnis, die Anzahl der genehmigten Aktien von 1,5 auf 3,0 Milliarden zu verdoppeln. Dieser Schritt ist für das Unternehmen überlebenswichtig. Ohne diese Erhöhung fehlt Plug Power der Spielraum, um durch die Ausgabe neuer Aktien dringend benötigtes frisches Kapital aufzunehmen.

Plug Power

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Da die Barreserven laut letzten Angaben für weniger als ein Jahr reichen, warnen Marktbeobachter vor ernsthaften Konsequenzen bei einer Ablehnung. Ein „Nein“ der Aktionäre könnte das Unternehmen in einen Reverse Split zwingen oder direkt in einen Liquiditätsengpass führen. Der Markt preiste diese Risiken am Montag bereits ein und schickte das Papier im US-Handel um 7,0 Prozent auf 2,33 US-Dollar nach unten.

Lichtblick in Portugal

Mitten in diese finanzielle Unsicherheit platzte zum Wochenstart eine operative Erfolgsmeldung. Plug Power verkündete den Abschluss der Installation von 100-MW-Elektrolyseuren in der Raffinerie von Galp im portugiesischen Sines. Das Projekt unterstreicht die technische Machbarkeit der Produkte im industriellen Maßstab:

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  • Die Anlage soll jährlich bis zu 15.000 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren.
  • Dies ersetzt rund 20 Prozent des konventionellen Wasserstoffverbrauchs der Raffinerie.
  • Die CO2-Emissionen sollen dadurch um etwa 110.000 Tonnen pro Jahr sinken.

Trotz dieses Erfolgs priorisiert der Börsenhandel derzeit eindeutig die akuten Finanzierungsrisiken gegenüber langfristigen operativen Fortschritten.

Finanzieller Druck bleibt hoch

Ein Blick auf die jüngsten Finanzkennzahlen verdeutlicht die Dringlichkeit der Kapitalmaßnahme. Im dritten Quartal 2025 stand einem Umsatz von 177 Millionen US-Dollar ein Nettoverlust von 361 Millionen US-Dollar gegenüber. Zwar läuft mit „Project Quantum Leap“ ein Sparprogramm, das die jährlichen Kosten um über 200 Millionen US-Dollar senken soll, doch die Skepsis bleibt. Marktteilnehmer bezweifeln, ob diese Einsparungen schnell genug greifen, um den hohen Kapitalverbrauch („Cash Burn“) zu kompensieren, bevor neue Mittel fließen.

Die kurzfristige Zukunft der Aktie hängt nun vollständig vom Votum am 29. Januar ab. Eine Zustimmung der Aktionäre würde die Finanzierung zwar sichern, aber den Anteil der Altaktionäre massiv verwässern. Eine Ablehnung hingegen würde die Unsicherheit auf die Spitze treiben und könnte laut Analysten einen weiteren Abverkauf auslösen.

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