Plug Power kämpft sich aus der Versenkung zurück. Nach Monaten im Sinkflug sorgt eine Hochstufung von Clear Street für neues Interesse – und reichlich Volatilität. Doch ob die Erholung Bestand hat, entscheidet sich Ende Januar.
Analysten setzen auf Effizienzoffensive
Clear Street hat das Rating für Plug Power von „Hold“ auf „Buy“ angehoben und ein Kursziel von 3,00 USD ausgegeben. Das liegt rund 50 Prozent über dem aktuellen Niveau. Analyst Tim Moore begründet den Schritt mit „Project Quantum Leap“, einem Sparprogramm, das jährlich 150 bis 200 Millionen USD an Betriebskosten einsparen soll. Dazu kämen mögliche Preiserhöhungen – ein Schritt, der die Margen verbessern und den Weg zur Profitabilität ebnen könnte.
Die Frage ist: Reicht das aus, um institutionelle Investoren zurückzugewinnen, die dem Wasserstoff-Spezialisten seit Monaten die kalte Schulter zeigen?
NASA-Auftrag und Namibia-Projekt liefern Signale
Neben der Analystenmeinung gibt es operative Fortschritte. Plug Power hat einen ersten Liefervertrag für flüssigen Wasserstoff mit der NASA abgeschlossen. Beliefert werden das Glenn Research Center und die Neil A. Armstrong Test Facility. Der Auftrag bestätigt die kryogenen Transportfähigkeiten des Unternehmens und dessen Produktionsinfrastruktur.
Parallel dazu meldet Plug Power die erfolgreiche Inbetriebnahme eines 5-MW-Elektrolyseurs in Namibia. Das Projekt am Standort „Hydrogen Dune“ ist Teil der internationalen Expansionsstrategie und zeigt, dass die Technologie auch unter extremen Bedingungen funktioniert.
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Wichtige Entwicklungen im Überblick:
- Clear Street hebt Rating auf „Buy“ an, Kursziel 3,00 USD
- Neuer Liefervertrag mit NASA für flüssigen Wasserstoff
- 5-MW-Elektrolyseur in Namibia in Betrieb genommen
- Sparprogramm soll bis zu 200 Mio. USD jährlich einsparen
- Leerverkaufsquote liegt bei rund 25 Prozent
Aktionärstreffen am 29. Januar als Schlüsseltermin
Trotz positiver Impulse schwebt ein Risiko über der Aktie: Am 29. Januar stimmen die Aktionäre über eine Erhöhung der genehmigten Stammaktien von 1,5 auf 3 Milliarden ab. Diese Kapitalmaßnahme würde dem Unternehmen Finanzierungsspielraum verschaffen – unter anderem zur Bedienung von Wandelanleihen. Gleichzeitig droht eine massive Verwässerung bestehender Anteile.
Die Reaktion des Marktes auf diese Abstimmung dürfte die Kursentwicklung im ersten Quartal 2026 maßgeblich prägen. Im dritten Quartal 2025 hatte Plug Power einen Neunmonatsverlust von 788 Millionen USD ausgewiesen, bei Erlösen von 177 Millionen USD. Die hohe Leerverkaufsquote von 25 Prozent zeigt: Viele Marktteilnehmer setzen weiterhin auf fallende Kurse. Andererseits kann gerade diese Konstellation bei positiven Nachrichten zu schnellen Gegenbewegungen führen – wie die jüngste Rallye zeigt.
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