Plug Power Aktie: Dramatischer Appell

Die geplante Verdopplung der genehmigten Aktien von Plug Power verfehlt die nötige Mehrheit knapp. CEO Marsh warnt vor einem Reverse Split und ruft zur Stimmabgabe auf.

Kurz zusammengefasst:
  • Aktionärsabstimmung stagniert bei 49,7 Prozent Zustimmung
  • Deadline für Entscheidung ist der 16. Februar 2026
  • Drohende Aktienzusammenlegung bei Ablehnung des Vorschlags
  • Unternehmen sieht sich mit Sammelklagen konfrontiert

Es wird eng für den Wasserstoff-Pionier. CEO Andy Marsh richtete gestern einen dringenden Appell an die Aktionäre, da die geplante Erhöhung der genehmigten Aktienanzahl aktuell bei einer Zustimmung von 49,7 Prozent stagniert – hauchdünn unter der erforderlichen Mehrheit. Das Management kämpft nun um jede Stimme, um weitreichende Konsequenzen für die Kapitalstruktur abzuwenden.

Die Eckdaten der Hängepartie:
* Aktueller Stand: 49,7 % Zustimmung (Benötigt: >50 %)
* Deadline: 16. Februar 2026
* Risiko: Drohender Reverse Split bei Ablehnung

Plug Power

US72919P2020
-
Heute: -
7 Tage: -

Kampf um die Mehrheit

Die ursprünglich im Januar abgehaltene und mehrfach vertagte Sonderversammlung bleibt ohne Ergebnis, solange der entscheidende „Vorschlag 2“ die Hürde von 50 Prozent plus einer Aktie nicht nimmt. In einer gestern auf der Unternehmenswebsite veröffentlichten Stellungnahme legte Marsh die vorläufigen Zahlen offen und forderte Anleger, die bisher dagegen gestimmt oder sich enthalten haben, zum Umdenken auf. Laut Unternehmensangaben haben bereits Besitzer von über 10 Millionen Aktien ihr Votum geändert.

Kern des Vorschlags ist die Verdopplung der genehmigten Stammaktien von 1,5 auf 3 Milliarden. Marsh machte die Konsequenzen unmissverständlich klar: Eine Ablehnung würde sowohl zu einem Reverse Stock Split (Aktienzusammenlegung) als auch zu einer Erhöhung der genehmigten Aktien führen. Eine Zustimmung hingegen würde lediglich den Rahmen für neue Aktien erweitern, den Anlegern aber den Reverse Split ersparen.

Juristischer Gegenwind

Parallel zur Abstimmungskrise wächst der rechtliche Druck. Mehrere Kanzleien kündigten gestern Sammelklagen gegen Plug Power an. Der Vorwurf lautet auf Wertpapierbetrug im Zusammenhang mit Informationen über eine Kreditgarantie des Energieministeriums (DOE) in Höhe von 1,66 Milliarden Dollar.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Plug Power?

Die Klagen beziehen sich auf den Zeitraum zwischen Januar und November 2025. Im Fokus stehen die Aussetzung der Aktivitäten unter dem DOE-Kreditprogramm sowie der Führungswechsel im Herbst 2025. Das Verfahren ist vor dem Bezirksgericht im Northern District of New York anhängig.

Aktie unter Druck

Die Unsicherheit hinterlässt Spuren im Kurs: Seit dem 22. Januar 2026 haben die Titel rund 21 Prozent an Wert verloren. Marktteilnehmer hinterfragen zunehmend die finanzielle Flexibilität des Unternehmens und den Status der geplanter Wasserstoff-Produktionsanlagen, nachdem die DOE-Finanzierung vorerst gestoppt wurde.

Für das Management läuft nun die Uhr. Bis zur Abstimmungsdeadline am 16. Februar um 23:59 Uhr Eastern Time müssen die fehlenden Prozentpunkte mobilisiert werden. Das Ergebnis wird auf der wieder einberufenen Versammlung am 17. Februar 2026 verkündet und die Weichen für die kurzfristige Kapitalstrategie des Unternehmens stellen.

Plug Power-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Plug Power-Analyse vom 11. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Plug Power-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Plug Power-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Plug Power: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Community Forum zu Plug Power

Hebelprodukte konnten nicht geladen werden.

Weitere Artikel zu Plug Power

Neueste News

Alle News

Plug Power Jahresrendite

Rechtliche Hinweise zu den Hebelprodukten