Plug Power Aktie: Erstmals schwarze Zahlen
Plug Power erzielt im vierten Quartal 2025 erstmals einen positiven Bruttogewinn und verzeichnet Umsatzwachstum. Der neue CEO präsentiert einen Fahrplan zur Profitabilität, während rechtliche Risiken bestehen bleiben.

Kurz zusammengefasst
- Erster Bruttogewinn in der Unternehmensgeschichte
- Umsatz steigt auf knapp 710 Millionen Dollar
- Neuer CEO stellt Fahrplan bis 2028 vor
- Aktie reagiert mit Kursplus auf Ergebnisse
Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat Plug Power im vierten Quartal 2025 einen positiven Bruttogewinn erzielt. Das klingt nach einer Kleinigkeit — ist es aber nicht. Nach Jahren massiver Verluste markiert dieser Schritt einen echten Wendepunkt in der Unternehmensgeschichte.
Die Zahlen hinter dem Kursspung
Im Schlussquartal 2025 erzielte das Unternehmen bei einem Umsatz von 225,2 Millionen Dollar einen Bruttogewinn von 5,5 Millionen Dollar. Die Bruttomarge von 2,4% mag bescheiden wirken, steht aber in scharfem Kontrast zur negativen Marge von 122,5% im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr 2025 kletterte der Umsatz auf knapp 710 Millionen Dollar — ein Plus von 12,9% gegenüber dem Vorjahr.
Auch beim Cash-Verbrauch zeigt sich Fortschritt: Der operative Cash-Abfluss sank von 728,6 Millionen Dollar auf 535,8 Millionen Dollar. Zum Quartalsende verfügte das Unternehmen über 368,5 Millionen Dollar in liquiden Mitteln.
Verkäufe stützen die Bilanz
Um die Liquidität zu sichern, ohne weitere Aktien auszugeben, treibt Plug Power ein Vermögensverkaufsprogramm voran. Der Verkauf des New York Project Gateway für 132,5 Millionen Dollar an Stream Data Centers ist Teil eines 275-Millionen-Dollar-Programms — ein konkreter Schritt, der die Bilanz entlastet.
Neuer CEO Jose Luis Crespo, seit dem 2. März im Amt, hat einen Fahrplan bis Ende 2028 vorgelegt. Erstes Zwischenziel: ein positives EBITDAS bis zum vierten Quartal 2026.
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Analysten und rechtliche Risiken
Die Analystengemeinde bleibt gespalten. Wells Fargo hob das Kursziel leicht von 1,50 auf 2,00 Dollar an, behielt aber das „Hold“-Rating bei. Jefferies senkte sein Ziel von 2,00 auf 1,80 Dollar — ebenfalls mit neutraler Einschätzung. Der Konsens liegt derzeit bei 2,89 Dollar.
Belastend bleibt eine Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs. Robbins LLP wirft dem Unternehmen vor, Investoren zwischen Januar und November 2025 mit irreführenden Aussagen über einen 1,66-Milliarden-Dollar-Kredit des US-Energieministeriums getäuscht zu haben. Die Frist für Aktionäre, sich als Hauptkläger zu registrieren, läuft am 3. April 2026 ab.
Die Aktie reagierte auf die Quartalsergebnisse mit einem Kursplus von rund 5%, liegt auf Sicht von zwölf Monaten aber noch immer weit unter dem Oktober-Hoch von 3,51 Euro. Der Turnaround ist eingeleitet — der Weg zur vollen Profitabilität bis 2028 bleibt lang.
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