Plug Power Aktie: Klagefrist läuft ab
Plug Power steht vor dem Ende der Anmeldefrist für Sammelklagen, während das Unternehmen unter neuer Führung erstmals einen Bruttogewinn erzielt und die Liquidität stärkt.

Kurz zusammengefasst
- Frist für Hauptkläger endet am 3. April 2026
- Erster positiver Bruttogewinn in Unternehmensgeschichte
- Verkauf von Immobilien zur Liquiditätsstärkung
- Nächster Meilenstein sind Q1-Zahlen im Mai
Morgen, am 3. April 2026, endet die Frist zur Anmeldung als Hauptkläger in mehreren Sammelklagen gegen Plug Power. Gleichzeitig zeigt das Unternehmen unter seinem neuen CEO erste operative Fortschritte — ein Spannungsfeld, das die Aktie derzeit prägt.
Die Klagen im Überblick
Im Kern der Rechtsstreitigkeiten stehen Vorwürfe irreführender Aussagen: Konkret geht es darum, ob das Unternehmen Investoren falsch über den Zugang zu einem 1,66-Milliarden-Dollar-Kredit des US-Energieministeriums (DOE) sowie den Baufortschritt seiner Wasserstoffproduktionsanlagen informiert hat. Die Aussetzung des Betriebs an mehreren Standorten Ende 2025 soll die DOE-Finanzierung gefährdet haben. Anleger, die während des Klassenzeitraums bis November 2025 Verluste erlitten haben, müssen sich bis morgen als Hauptkläger registrieren lassen.
Erster Bruttogewinn und Liquiditätsstärkung
Abseits der juristischen Front hat sich operativ einiges getan. Seit dem 2. März 2026 führt Jose Luis Crespo das Unternehmen als CEO — und setzt auf finanzielle Disziplin statt weiteren Infrastrukturausbau. Im vierten Quartal 2025 erzielte Plug Power erstmals in seiner Geschichte einen positiven Bruttogewinn: 5,5 Millionen Dollar, entsprechend einer Bruttomarge von 2,4 Prozent. Ein Jahr zuvor lag diese noch bei minus 122,5 Prozent. Für das Gesamtjahr 2025 stehen einem Umsatz von 710 Millionen Dollar ein Nettoverlust von 1,6 Milliarden Dollar gegenüber.
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Um den anhaltenden Liquiditätsbedarf zu decken, verkauft das Unternehmen sein „Project Gateway“-Gelände in New York an Stream Data Centers. Der Deal soll mindestens 132,5 Millionen Dollar einbringen — möglicherweise bis zu 142 Millionen — und ist Teil eines 275-Millionen-Dollar-Programms zur Optimierung der Infrastruktur, das ohne weitere Kapitalerhöhungen auskommen soll. Der Abschluss ist bis zum 30. Juni 2026 geplant.
Nächster Prüfstein: Q1-Ergebnisse im Mai
Die Aktie hat sich in den vergangenen 30 Tagen deutlich erholt, notiert aber noch weit unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Das angestrebte positive EBITDA bis Ende 2026 bleibt das erklärte Ziel — konkrete Zahlen dazu liefern die Q1-Ergebnisse, die für den 11. Mai 2026 erwartet werden.
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