Plug Power Aktie: Verflogene Hoffnungen?

Plug Power benötigt die Zustimmung der Aktionäre zur Verdoppelung der Aktienzahl, um einen Reverse Split zu vermeiden. Die Abstimmung erfolgt vor dem Hintergrund von Sammelklagen und einer ausgesetzten Milliardenförderung.

Kurz zusammengefasst:
  • Abstimmung über Verdopplung der Aktienzahl
  • Drohender Reverse Split bei Scheitern
  • Mehrere Sammelklagen belasten das Unternehmen
  • Erfolgreiche Installation von Elektrolyseuren in Portugal

Plug Power steht vor einer Wegscheide: Am Donnerstag stimmen die Aktionäre über eine Verdoppelung der genehmigten Aktienzahl ab – von 1,5 auf 3 Milliarden. CEO Andy Marsh wirbt intensiv für ein Ja, denn scheitert der Vorschlag, droht ein Reverse Split. Gleichzeitig belasten Klagen und die ausgesetzte Milliardenförderung des US-Energieministeriums das Vertrauen der Anleger.

Knappe Mehrheit in Sicht

Die für Donnerstag, 5. Februar 2026, angesetzte außerordentliche Hauptversammlung wurde bereits einmal verschoben – ursprünglich sollte sie am 29. Januar stattfinden. Grund: Die Abstimmungsbeteiligung reichte nicht aus. Am 3. Februar meldete CEO Andy Marsh einen Fortschritt: Dem Unternehmen fehle nur noch etwa 1% der ausstehenden Aktien für eine Mehrheit. Ende Januar lag die Lücke noch bei 3,14%.

Plug Power

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Die Dringlichkeit ist groß. Plug Power erklärt, dass bei einem Scheitern des Antrags ein Aktiensplit unvermeidlich sei, um vertragliche Verpflichtungen aus jüngsten Finanzierungen zu erfüllen. Um Aktionäre zu überzeugen, veranstaltete das Unternehmen am 2. Februar ein Investorenforum.

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Finanzielle Gratwanderung und Klagen

Die geplante Kapitalerhöhung erfolgt vor dem Hintergrund angespannter Finanzen. Das Management betont zwar Fortschritte beim Abbau des Cash Burns und peilt für Ende 2026 die EBITDA-Gewinnschwelle an. Doch die jüngsten Entwicklungen werfen Schatten: Mehrere Kanzleien haben Sammelklagen im Namen von Investoren eingereicht. Die Vorwürfe wiegen schwer – irreführende Aussagen über eine Kreditgarantie des US-Energieministeriums in Höhe von 1,66 Milliarden Dollar und über geplante Wasserstoffproduktionsanlagen. Später gab Plug Power bekannt, die Aktivitäten im Rahmen des DOE-Programms ausgesetzt zu haben.

Lichtblick aus Portugal

Operativ gibt es auch positive Signale: Ende Januar meldete Plug Power die erfolgreiche Installation von 100 MW Elektrolyseuren in einer Raffinerie in Sines, Portugal. Die Inbetriebnahme soll in den kommenden Monaten beginnen – ein wichtiger Schritt in einem der größten europäischen Projekte für grünen Wasserstoff.

Die Aktie steht mit einem Minus von gut 17% in den vergangenen sieben Tagen erheblich unter Druck. Der Ausgang der Abstimmung dürfte die kurzfristige Richtung vorgeben.

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