Pony AI Aktie: Pilotstart in Luxemburg mit Stellantis
Pony AI testet autonomes Fahren in Luxemburg mit Stellantis-Fahrzeugen und Bolt-Plattform. Die Aktie kämpft gegen den Abwärtstrend.

Kurz zusammengefasst
- Pilotprojekt für autonomes Fahren in Luxemburg
- Kooperation mit Bolt und Stellantis
- Aktienkurs nahe Jahrestief von 6,87 Euro
- Finanzchef übernimmt zusätzliche Managementrolle
Pony AI wagt den Sprung nach Europa. In Luxemburg startet das Unternehmen heute ein Pilotprojekt für autonomes Fahren. Es ist ein Testlauf unter realen Bedingungen.
Der Spezialist für Robotaxis nutzt dafür seine Technik der siebten Generation. Die Software steuert Transporter von Stellantis, die für Level 4 vorbereitet sind. Gebucht werden die Fahrten über die Plattform Bolt.
Allianz gegen den Abwärtstrend
Pony AI will beweisen, dass seine Systeme auch außerhalb der Kernmärkte funktionieren. Die Partnerschaft mit Bolt ist dabei strategisch wichtig. Anstatt eine eigene Infrastruktur aufzubauen, nutzt das Unternehmen bestehende Netzwerke.
An der Börse herrscht derweil Ernüchterung. Die Aktie verlor seit Jahresbeginn fast die Hälfte an Wert. Am Freitag schloss das Papier bei 7,07 Euro.
Der Kurs liegt nahe dem Jahrestief von 6,87 Euro. Vor rund acht Monaten notierte die Aktie noch bei 20,60 Euro. Die Volatilität liegt bei 63 Prozent. Ein nervöses Umfeld.
Neue Strukturen im Management
Parallel dazu gibt es personelle Änderungen. Finanzchef Dr. Haojun Wang übernimmt zusätzlich den Posten des Joint Company Secretary. Er soll die Verwaltungsstrukturen nach dem Börsengang festigen.
Die Daten aus dem Pilotprojekt müssen nun zeigen, ob die Technik massentauglich ist. Davon hängt ab, ob Pony AI die hohen Verluste an der Börse stoppen kann. In den kommenden Wochen liefern die Testkilometer in Luxemburg erste Ergebnisse zur Systemstabilität.
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