Porsche AG Aktie: Einbruch naht?

Porsche startet sein Motorsport-Jubiläum auf der Retro Classics, während das Unternehmen eine Phase mit Personalwechseln und strategischer Neuausrichtung durchläuft.

Kurz zusammengefasst:
  • Motorsport-Jubiläum mit historischen und modernen Rennwagen
  • Neue Führung unter CEO Michael Leiters
  • Aktienkurs notiert deutlich im Minus
  • Jahresbericht für März 2026 angekündigt

Porsche zündet heute den Startschuss für sein 75-jähriges Motorsport-Jubiläum – und nutzt dafür bewusst die Bühne der Retro Classics in Stuttgart. Hinter der nostalgischen Kulisse steckt mehr als reine Erinnerungspflege: Die Marke schärft ihr Profil über Motorsport, während intern wichtige Personalwechsel und eine strategische Neuausrichtung laufen. Doch was heißt dieses Signal in einer Phase, in der die Aktie seit Monaten schwer Tritt fasst?

Retro Classics als Schaufenster der Marke

Unter dem Motto „Raceborn – 75 Years of Porsche Motorsport“ zeigt Porsche von heute bis Samstag auf der Retro Classics vier Rennwagen, die unterschiedliche Epochen der Motorsport-Historie abdecken. Im Zentrum stehen dabei Technik, Mut und die Menschen hinter den Erfolgen, wie Heritage- und Museumsdirektor Achim Stejskal betont.

Porsche AG

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Zu den Exponaten gehört der Porsche 356 SL, der 1951 bei den 24 Stunden von Le Mans einen Klassensieg holte – und damit den offiziellen Startpunkt des Porsche-Motorsports markiert. Ebenfalls dabei: der Porsche 909 Bergspyder (1968), ein Extrem-Leichtgewicht von unter 400 Kilogramm. Sein luftgekühlter Achtzylinder-Boxermotor (knapp zwei Liter Hubraum) leistet 275 PS – gebaut für die Europäische Bergmeisterschaft.

Neben den historischen Autos zeigt Porsche auch den 911 GT3 R. Mit ihm gewann Ayhancan Güven 2025 als erster türkischer Fahrer den DTM-Meistertitel. Das Fahrzeug wird damit erstmals seit den Wettbewerbseinsätzen wieder öffentlich präsentiert.

Bühne und Inhalte: Diskussionen mit Werksfahrern

Am 21. und 22. Februar ergänzt Porsche die Ausstellung um Podiumsdiskussionen unter dem Titel „Different perspectives in Motorsport“. Mit dabei sind unter anderem der zweifache Le-Mans-Sieger Timo Bernhard sowie Werksfahrer Ayhancan Güven. Das Rahmenprogramm passt zum Ansatz, Motorsport nicht nur als Trophäenschrank zu zeigen, sondern als Teil der Identität und Erzählung.

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Unternehmensphase: Personalwechsel und Zahlen im Hintergrund

Der Jubiläumsauftakt fällt in eine Phase, in der sich Porsche organisatorisch neu sortiert. Seit Januar 2026 führt Dr. Michael Leiters das Unternehmen als CEO, nachdem Oliver Blume seinen Fokus stärker auf den Volkswagen-Konzern gelegt hat. Anfang Februar startete zudem Tobias Sühlmann als neuer Design-Chef und folgt damit auf Michael Mauer, der das Design über mehr als zwei Jahrzehnte prägte.

Operativ hatte Porsche für 2025 zuletzt 279.449 Auslieferungen gemeldet. An der Börse wirkt die Stimmung dennoch verhalten: Der Kurs liegt heute bei 41,73 Euro (-0,93%). Seit Jahresanfang steht ein Minus von rund 12% zu Buche, auf 12 Monate gesehen sogar rund 27%. Chartseitig notiert der Titel unter dem 50-Tage- und dem 200-Tage-Durchschnitt; der RSI (14 Tage) liegt bei 35,2 und signalisiert damit weiterhin eine schwache kurzfristige Dynamik.

Im Kalender ist bereits der nächste Fixpunkt markiert: Am 11. März will Porsche den Jahresbericht vorlegen. Bis dahin dürfte das Jubiläumsprogramm vor allem eines liefern – Präsenz und Markenpflege. Die harten Fakten, die Anleger typischerweise neu sortieren lassen, kommen dann mit den Zahlen.

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