Goldman Sachs hat das Kursziel für die Porsche AG von 46 auf 40 Euro gekappt – und das nur wenige Tage vor der Bilanzvorlage am 11. März 2026. Die Analysten belassen zwar ihre Einstufung bei „Neutral“, doch die Begründung hat es in sich: Für 2026 und 2027 rechnet die US-Investmentbank mit anhaltenden Belastungen. Erst ab 2028 könnte eine neue Modelloffensive frische Impulse liefern.
China-Schwäche bremst Sportwagenbauer
Die gedämpfte Einschätzung kommt nicht von ungefähr. Porsche kämpft mit einem schwierigen Marktumfeld, allen voran in China. Der einst so wichtige Wachstumsmarkt zeigt deutliche Schwäche: Lokale Premiummarken setzen dem Stuttgarter Hersteller zu, gleichzeitig herrscht im Luxussegment Kaufzurückhaltung. Die Folge: Im Gesamtjahr 2025 lieferte Porsche weltweit zehn Prozent weniger Fahrzeuge aus als im Vorjahr – der China-Rückgang ist dafür hauptverantwortlich.
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Erwartungen für Quartalszahlen gedämpft
Auch der Analystenkonsens deutet auf ein schwaches abgelaufenes Quartal hin. Im Durchschnitt wird sowohl beim Gewinn je Aktie als auch beim Umsatz ein spürbarer Rückgang gegenüber dem Vorjahr erwartet. Die Zahlen dürften damit die strukturellen Herausforderungen untermauern, mit denen sich der Sportwagenbauer konfrontiert sieht.
Die Aktie notiert aktuell bei 41,23 Euro und damit knapp über dem 52-Wochen-Tief von 39,70 Euro. Vom Jahreshoch bei 57,48 Euro hat sich das Papier deutlich entfernt. Am 11. März wird sich zeigen, ob die Bilanz weitere Belastungsfaktoren offenbart oder erste Lichtblicke erkennbar werden.
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