Porsche AG Aktie: Neutral beobachtet

Porsche setzt mit dem neuen Macan GTS auf Elektrifizierung, während die E-Version bereits über 50% der Modellverkäufe ausmacht. Der Markt für Elektroautos in Deutschland zeigt jedoch Schwächen.

Kurz zusammengefasst:
  • Neue sportliche E-Variante Macan GTS vorgestellt
  • Elektro-Macan übertrifft 2025 erstmals Verbrenner-Verkäufe
  • Produktion des Verbrenner-Macan endet Mitte 2026
  • Aktienkurs notiert nahe 52-Wochen-Tief

Porsche schiebt die Elektrifizierung beim Macan weiter an – und bringt mit dem vollelektrischen Macan GTS eine neue, sportliche Variante unterhalb des Turbo. Das passt zur internen Entwicklung: Schon 2025 war die E-Version in der Baureihe erstmals mehr als nur ein Nebenstrang. Doch wie robust ist diese Strategie, wenn der E-Auto-Markt in Deutschland gleichzeitig mit Kaufzurückhaltung kämpft?

Neuer Macan GTS: Sportlich, aber unter Turbo

Der heute (27. Februar 2026) vorgestellte Macan GTS positioniert sich als sportliche Ausbaustufe knapp unter der Turbo-Version. Porsche nennt 420 kW (571 PS), 0–100 km/h in 3,8 Sekunden und eine bei 250 km/h abgeregelte Höchstgeschwindigkeit.

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Technisch setzt der GTS auf eine Hochvoltbatterie mit 95 kWh Nettokapazität. An Schnellladesäulen sollen bis zu 270 kW Ladeleistung möglich sein. Beim Verbrauch gibt Porsche nach WLTP kombiniert 18,5 bis 20,6 kWh pro 100 Kilometer an. In der Schweiz startet der Listenpreis bei 118.500 CHF – und liegt damit 13.600 CHF unter dem Macan Turbo (470 kW/639 PS).

Absatzzahlen stützen den Kurs – Verbrenner-Aus läuft

Die Erweiterung kommt nicht aus dem Nichts: Im Geschäftsjahr 2025 lieferte Porsche weltweit 84.328 Macan aus. Davon entfielen 45.367 Fahrzeuge auf die elektrische Variante – das entspricht 53,8% und unterstreicht den Umbau der Baureihe.

Parallel wird ein Kapitel geschlossen: Die Produktion des bisherigen Verbrenner-Macan endet planmäßig Mitte 2026. Gleichzeitig arbeitet Porsche laut Quelle an einem komplett neuen Kompakt-SUV mit Verbrennungsmotor, das spätestens 2030 kommen soll.

Marktumfeld: Gegenwind für E-Autos in Deutschland

Die Produktstrategie trifft auf ein schwierigeres Umfeld. Der Verband der Automobilhändler Deutschlands (VAD) kritisierte heute die Organisation der neuen E-Auto-Prämie deutlich. Im Handel liege der Auftragseingang derzeit 20% unter Plan, unter anderem wegen verspäteter Antragsplattformen – was Kaufentscheidungen ausbremse.

Zusätzlich stehen europäische Autobauer unter Druck durch neue US-Zölle und wachsende Konkurrenz aus Asien.

Am Markt spiegelt sich die verhaltene Stimmung: Die Porsche-Aktie notiert heute bei 41,30 Euro (-0,67%) und liegt seit Jahresanfang bei -12,89%. Auffällig: Der Kurs bewegt sich nur knapp über dem 52-Wochen-Tief von 39,70 Euro und bleibt unter dem 200-Tage-Durchschnitt (43,79 Euro).

Zum nächsten Meilenstein wird damit, wie sich die Macan-Transformation nach dem Verbrenner-Aus Mitte 2026 in den Bestellungen niederschlägt – zumal Porsche zugleich mit dem GTS gezielt ein weiteres E-Modell ins Premium-Segment schiebt.

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