Procter & Gamble Aktie: Langfristige Planung

Procter & Gamble meldet zweigeteiltes Quartal mit Gewinnüberschuss bei stagnierendem Umsatz. Die Aktie hält sich stabil, während das Management an der Jahresprognose festhält.

Kurz zusammengefasst:
  • Bereinigter Gewinn pro Aktie übertrifft Analystenschätzungen
  • Organisches Umsatzwachstum stagniert durch US-Konsumflaute
  • Beauty-Sparte wächst, Familienpflege verzeichnet Rückgang
  • Management bestätigt Jahresprognose trotz Gegenwind

Procter & Gamble lieferte für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 ein zweigeteiltes Bild ab. Während der bereinigte Gewinn die Erwartungen übertraf, verfehlte der Umsatz die Prognosen der Wall Street knapp. Der Konsumgüterriese spürt derzeit deutlichen Gegenwind durch eine schwächelnde Nachfrage im US-Markt, hält jedoch an seiner Jahresprognose fest.

Konsumflaute belastet Umsatz

Hauptverantwortlich für den Umsatz von 22,21 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von lediglich einem Prozent – war die Situation auf dem US-Heimatmarkt. Ein „Government Shutdown“, der staatliche Lebensmittelhilfen im Oktober und November verzögerte, traf einkommensschwächere Haushalte hart. Finanzchef Andre Schulten bestätigte, dass die Verkaufszahlen in den USA kategorieübergreifend unter Druck gerieten. Das organische Umsatzwachstum, bereinigt um Währungseffekte und Übernahmen, stagnierte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Procter & Gamble

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Beauty glänzt, Familienprodukte schwächeln

Ein Blick in die einzelnen Sparten offenbart eine klare Divergenz. Das Beauty-Segment erwies sich als Wachstumstreiber: Der Umsatz stieg hier um 5 Prozent auf 4,04 Milliarden US-Dollar, angetrieben durch eine robuste Nachfrage nach Haarpflegeprodukten.

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Sorgenkind war hingegen das Segment für Baby-, Damen- und Familienpflege. Hier sanken die Umsätze um 3 Prozent. Neben der allgemeinen Kaufzurückhaltung wirkte hier ein Basiseffekt negativ: Im Vorjahreszeitraum hatten Händler und Verbraucher aus Angst vor Hafenstreiks ihre Vorräte massiv aufgestockt – ein Sonderfaktor, der in diesem Quartal wegfiel.

Gewinnziel und Ausblick

Trotz der Umsatzschwäche konnte P&G beim bereinigten Gewinn pro Aktie (Core EPS) mit 1,88 US-Dollar die Erwartungen der Analysten leicht schlagen. Preiserhöhungen von rund einem Prozent halfen dabei, gestiegene Kosten abzufedern. Auch die befürchteten Belastungen durch Zölle fielen mit geschätzten 400 Millionen US-Dollar deutlich moderater aus als die ursprünglich prognostizierten bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar. Die Aktie zeigt sich im bisherigen Jahresverlauf solide und notiert aktuell bei 149,09 US-Dollar.

Das Management hält an der Prognose für das organische Umsatz- und Ergebniswachstum fest und setzt auf eine stärkere zweite Jahreshälfte, die durch neue Produktinnovationen getragen werden soll. Da das abgelaufene Quartal intern bereits als das schwächste des Geschäftsjahres eingeplant war, liegt der Fokus nun auf der erfolgreichen Umsetzung dieser Initiativen im weiteren Jahresverlauf.

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