Prysmian: 10% Kapitalerhöhung genehmigt
Prysmian erhält von den Aktionären Mandate für Kapitalerhöhung und Aktienrückkauf, um seine Marktführerschaft bei Energiekabeln auszubauen und Übernahmen zu finanzieren.

Kurz zusammengefasst
- Aktionäre genehmigen Kapitalerhöhung um bis zu zehn Prozent
- Neues Aktienrückkaufprogramm wird eingeführt
- Aktie notiert nahe ihrem historischen Höchststand
- Starke Nachfrage nach Offshore-Windpark-Kabeln
Prysmian will seine Marktführerschaft bei Energiekabeln zementieren. Nach der Hauptversammlung herrscht nun Klarheit über den finanziellen Spielraum der kommenden Jahre. Die Aktionäre gaben dem Vorstand grünes Licht für weitreichende Kapitalmaßnahmen.
Das Management darf das Grundkapital in den nächsten 24 Monaten um bis zu zehn Prozent erhöhen. Das entspricht maximal 29.640.380 neuen Stammaktien. Der Vorstand kann dabei das Bezugsrecht bestehender Aktionäre für bestimmte Tranchen ausschließen.
Die Italiener gewinnen dadurch Flexibilität für Übernahmen oder die Finanzierung von Großprojekten. Parallel dazu stimmte die Versammlung einem neuen Aktienrückkaufprogramm zu. Ein Aktienplan für Mitarbeiter soll zudem die interne Bindung an den Konzernerfolg stärken.
Bewertung auf Rekordniveau
Die neuen Mandate treffen auf eine hohe Bewertung an der Börse. Die Aktie notiert mit Kursen um 121,80 Euro nahe ihrem Rekordniveau. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 36 Milliarden Euro führt der Konzern den Weltmarkt für Hochseekabel an.
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Am Mittwoch erhielten die Aktionäre die Dividende von 0,90 Euro je Aktie. Der Kurs verarbeitete den Abschlag stabil. Das Vertrauen der Investoren in die strukturellen Wachstumstreiber der Energiewende bleibt hoch.
Ausblick auf das erste Quartal
Ende April veröffentlicht Prysmian die Zahlen für das erste Quartal 2026. Analysten erwarten einen Gewinn je Aktie zwischen 1,02 Euro und 1,17 Euro. Der Umsatz soll bei etwa 5,1 Milliarden Euro liegen.
Besonders das Segment „Transmission“ steht unter Beobachtung. Hier stiegen die Margen zuletzt deutlich an. Grund ist die hohe Nachfrage nach Netzanbindungen für Offshore-Windparks.
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