Die Puma-Aktie legte am Donnerstag kräftig zu und führte mit einem Plus von 6,9 Prozent die Gewinnerliste im MDAX an. Am Freitag setzte sich die Erholung fort, die Papiere kletterten zeitweise um weitere 2,1 Prozent nach oben. Verantwortlich für den Kursschub: eine auffällige Transaktion des britischen Milliardärs Michael Ashley.
Ashley verkauft Put-Optionen über 5,6 Prozent
Aus einer Stimmrechtsmitteilung geht hervor, dass Ashley sogenannte Short Puts verkauft hat, die bei Fälligkeit rund 5,6 Prozent der Stimmrechte an Puma bedeuten. Mit diesem Geschäft räumt der Investor den Käufern das Recht ein, ihm Puma-Aktien zu veräußern, falls der Kurs unter eine festgelegte Schwelle rutscht. Im Gegenzug kassiert Ashley als Stillhalter im Voraus eine Optionsprämie.
Die Konstruktion deutet darauf hin, dass Ashley auf einen stabilen oder steigenden Kurs setzt. Börsianer spekulieren allerdings auch über eine andere Strategie: Der britische Unternehmer könnte gezielt auf einen günstigen Einstieg bei Puma setzen – für den Fall, dass der Kurs unter die vereinbarte Put-Schwelle fällt. Über andere Finanzinstrumente werden Ashley derzeit 0,17 Prozent an Puma zugerechnet.
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Aktivistischer Investor mit Vorgeschichte
Ashleys Frasers Group ist als aktivistischer Investor bekannt und scheut sich nicht, bei Beteiligungen ein Wörtchen mitzureden. Beim Modekonzern Hugo Boss hält die Gruppe bereits rund 25 Prozent der Anteile. Seit Dezember pendeln die Puma-Papiere um die Marke von 23 Euro, teils mit starken Ausschlägen in beide Richtungen. Das jüngste Signal von Ashley sorgte nun für frischen Wind in der festgefahrenen Seitwärtsbewegung.
Zeitgleich profitierte auch der DAX-Konkurrent Adidas von positiven Signalen: CEO Björn Gulden nutzte den Kursrutsch der vergangenen Tage zum Insiderkauf und erwarb Titel für gut 500.000 Euro. Für beide Sportartikelhersteller könnte die Citigroup zudem eine weitere gute Nachricht haben: Die Expertin Monique Pollard sieht nach einem Gerichtsurteil in den USA eine steigende Wahrscheinlichkeit für Rückerstattungen milliardenschwerer US-Zolleinnahmen. Puma und Adidas zählen laut Pollard zu den besonders starken Profiteuren einer solchen Entwicklung.
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