Der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach verzeichnet einen Nettoverlust von 62,3 Millionen Euro – ein Jahr zuvor stand noch ein Gewinn von 127,8 Millionen Euro zu Buche. Das operative Ergebnis kollabierte um fast 88 Prozent. Die Antwort der Unternehmensführung: 900 Stellen müssen weg, 2025 wird zum „Jahr des strategischen Resets“ erklärt. Doch reicht das, um den Konzern aus der Krise zu führen?
Quartalszahlen schockieren den Markt
Die Zahlen des dritten Quartals offenbaren das volle Ausmaß der operativen Probleme. Der Umsatz brach währungsbereinigt um über 10 Prozent auf nur noch 1,96 Milliarden Euro ein. Besonders dramatisch: Das traditionell starke Großhandelsgeschäft sackte um 15,4 Prozent ab – ein Bereich, der jahrelang als stabiles Fundament galt.
Das operative Ergebnis (EBIT) stürzte auf magere 29,4 Millionen Euro ab. Damit hat Puma in wenigen Monaten mehr zerstört, als in Jahren aufgebaut wurde. Die Kernprobleme:
- Massive Nachfrageschwäche im Großhandel
- Rückläufiges Wachstum in allen Kernmärkten
- Strukturelle Kostenprobleme in der Organisation
- Zunehmender Wettbewerbsdruck durch Konkurrenten
900 Stellen fallen dem Rotstift zum Opfer
CEO Arthur Hoeld verkündete einen harten Sanierungskurs. Bis Ende 2026 werden konzernweit 900 Arbeitsplätze gestrichen – vor allem im Verwaltungsbereich. Das Management macht keine Hoffnung auf eine schnelle Erholung. Eine Rückkehr zu Wachstum? Frühestens ab 2027 realistisch.
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Die Strategie dahinter: Kosten senken, Strukturen verschlanken, Fokus schärfen. Ob dieser Ansatz greift, bleibt abzuwarten. Anleger müssen sich jedenfalls auf eine längere Durststrecke einstellen.
Aktie im freien Fall
Der Kapitalmarkt zeigt wenig Gnade. Die Aktie notiert mit 16,79 Euro auf dem tiefsten Stand seit 52 Wochen – ein Minus von über 64 Prozent gegenüber dem November-Hoch bei 47,17 Euro. Seit Jahresanfang summiert sich der Verlust auf knapp 62 Prozent.
Die technischen Indikatoren senden gemischte Signale: Der RSI liegt bei 73,2 und deutet auf eine kurzfristige Überkauftheit hin. Die hohe Volatilität von fast 45 Prozent unterstreicht die Nervosität der Investoren. Wer auf eine schnelle Trendwende spekuliert, dürfte enttäuscht werden – das Management selbst rechnet erst in zwei Jahren mit einer Besserung.
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