Puma Aktie: WM-Kollektion, Anta-Deal
Puma startet den Verkauf seiner WM-Trikots für 2026, während der Anta-Deal mit einem Aktienkurs unter dem Einstiegspreis schließt. Das Unternehmen erwartet in diesem Jahr operative Verluste.

Kurz zusammengefasst
- Elf Nationen tragen 2026 Puma-Trikots
- Anta erwirbt 29 Prozent für 1,5 Milliarden Euro
- Aktienkurs liegt deutlich unter Anta-Einstiegspreis
- Erwartete operative Verluste bis 150 Millionen Euro
Der WM-Trikot-Launch ist Pumas sichtbarster Schritt in einem Jahr, das intern unter dem Begriff „Übergangsjahr“ läuft — ein Euphemismus für erwartete Verluste von bis zu 150 Millionen Euro beim operativen Ergebnis. Elf Nationen, darunter Portugal, Marokko und die Schweiz, tragen 2026 Puma-Trikots. Das soll Umsatz bringen. Ob es reicht, ist eine andere Frage.
WM als Verkaufsmotor
Den Startschuss für den Verkauf gab Puma am 24. März mit einem Straßenevent auf dem New Yorker Domino Square — bewusst ohne Stadionkulisse, dafür mit Fangemeinden aus den teilnehmenden Ländern. Das österreichische Auswärtstrikot, inspiriert von der Wiener Kaffeehauskultur mit Jugendstil-Linien und goldenen Akzenten, war bereits einen Tag früher exklusiv im ÖFB-Fanshop erhältlich.
Beide Trikotvarianten bestehen aus mindestens 50 Prozent recycelten Materialien. Die Replica-Linie entsteht über Pumas RE:FIBRE-Initiative, die Authentic-Version nutzt die ULTRAWEAVE-Technologie mit schweißableitendem dryCELL-Material.
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Anta-Deal läuft, Q1-Zahlen folgen
Im Hintergrund läuft eine strategisch bedeutende Transaktion: Der chinesische Sportartikelkonzern Anta Sports erwirbt einen Anteil von 29,06 Prozent an Puma für 1,5 Milliarden Euro — umgerechnet 35 Euro je Aktie. Anta hat bis zum 24. April 2026 Zeit, den Aktionärsrundbrief zu finalisieren; der Abschluss der Transaktion ist bis Ende 2026 geplant, vorbehaltlich regulatorischer Genehmigungen.
Die Aktie legte heute um gut sechs Prozent auf 22,51 Euro zu — liegt damit aber noch deutlich unter dem Anta-Einstiegspreis von 35 Euro. Ebenfalls am 30. April legt Puma seine Q1-Ergebnisse vor. Die Resonanz auf den WM-Trikot-Verkaufsstart dürfte dabei erste Hinweise auf die Konsumnachfrage im laufenden Quartal liefern — und darauf, ob der Fußball-Fokus als Stabilisierungsstrategie trägt.
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