Quantum eMotion will sein Cybersecurity-Angebot breiter aufstellen und übernimmt dafür SKV Technology. Mit dem Deal soll eine durchgängige, „quantensichere“ Sicherheitsarchitektur entstehen – von der Chip-Ebene bis in die Cloud. Der Abschluss wurde für „um den gestrigen Tag“ angepeilt, steht aber noch unter den üblichen Bedingungen und der finalen Zustimmung der TSX Venture Exchange.
Von Chip bis Cloud
Kern des Zukaufs ist die SecureKey™-Plattform, die von Jet Lab Technologies entwickelt wurde und bei SKV liegt. Quantum eMotion will SecureKey™ mit der eigenen, QRNG-gestützten Sentry‑Q-Orchestrierungsschicht kombinieren. Das Ziel: eine umfassende Sicherheitslösung, die Cloud, Netzwerk, Endgeräte und Hardware-Ebene abdeckt.
Inhaltlich setzt das Unternehmen dabei auf zwei Bausteine: die Erzeugung „quantentauglicher“ Entropie und Master Keys auf der einen Seite sowie eine hardwareverankerte Durchsetzung per Software auf der anderen. Damit sollen sich sichere Kommunikationskanäle direkt auf Geräten umsetzen lassen, während Schlüssel durch gehärtete Software zusätzlich geschützt werden.
Größerer Markt, sofort einsetzbare Software
Mit SKV holt sich Quantum eMotion nach eigenen Angaben „einsatzfähige“, umsatzbereite Komponenten ins Haus. Genannt werden unter anderem eine ausrollbare Kryptografie-Bibliothek, Implementierungen für VPN und Firewall sowie Integrationen, die mit Enterprise-Plattformen kompatibel sind.
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Damit erweitert sich auch der adressierbare Markt, vor allem in Richtung kritische Infrastruktur und Cloud-Sicherheit. Das Unternehmen beziffert diesen globalen Markt auf mehr als 150 Mrd. US‑Dollar und verweist als Treiber auf Modernisierungsvorgaben, die Verlagerung in Cloud- und Hybrid-Cloud-Umgebungen sowie steigenden regulatorischen Druck in Richtung „Quantum Readiness“ gegen fortgeschrittene Cyberbedrohungen.
Jüngste Schritte am Kapitalmarkt
Der Zukauf folgt auf weitere Unternehmensmeldungen der vergangenen Tage. Ende Februar begann Quantum eMotion den Handel an der NYSE American, um die Aktionärsbasis zu verbreitern und die Sichtbarkeit in den USA zu erhöhen. Die Notierungen an der TSX Venture Exchange und der Frankfurter Börse bleiben bestehen.
Der Deal wurde am 27. Februar angekündigt und als „expedited acquisition“ zu marktüblichen Bedingungen („arm’s length“) beschrieben; der Vollzug hängt noch von den genannten Abschlussbedingungen und der finalen Annahme durch die TSX Venture Exchange ab.
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