Die QuantumScape-Aktie geriet gestern unter Druck und verlor 3,19 Prozent. Hinter dem Kursrückgang steht mehr als nur normale Marktvolatilität: Der Batterie-Entwickler befindet sich in einer kritischen Übergangsphase. Nach Jahren der Laborforschung muss die Feststoffbatterie-Technologie nun in der Realität bestehen – und die ersten Tests mit Volkswagen werden zum Lackmustest.
Vom Labor auf die Straße
QuantumScape verlässt die geschützte Forschungswelt. Die B-Muster der Batterien werden erstmals in echten Fahrzeugen von Volkswagen getestet. Dieser Schritt ist entscheidend: Nur wenn die Technologie außerhalb kontrollierter Laborbedingungen überzeugt, kann das Unternehmen weitere Autohersteller als Kunden gewinnen.
Im Zentrum steht das firmeneigene „Cobra“-Verfahren zur Herstellung des keramischen Separators, eines Kernbestandteils der Batterie. Von der Skalierbarkeit dieser Produktionsmethode hängt nicht nur die technische, sondern auch die finanzielle Zukunft ab. Das Geschäftsmodell setzt auf kapitalleichte Lizenzverträge – wie die Vereinbarung mit Volkswagens PowerCo. Doch diese Strategie funktioniert nur, wenn die Massenproduktion gelingt.
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Hohe Verluste, hohe Erwartungen
Die finanzielle Situation bleibt angespannt. QuantumScape verbrennt weiterhin über 400 Millionen US-Dollar jährlich – ohne nennenswerte Umsätze. Die Partnerschaft mit PowerCo könnte durch Meilensteinzahlungen Erleichterung bringen, sofern die Leistungsziele erreicht werden.
Analysten zeigen sich zurückhaltend. Von zehn befragten Investmenthäusern lautet die Konsensempfehlung „Halten“, das durchschnittliche Kursziel liegt bei 9,89 US-Dollar. Das impliziert weiteres Abwärtspotenzial vom aktuellen Niveau. Die Volatilität von über 46 Prozent unterstreicht die Unsicherheit der Marktteilnehmer.
Die kommenden Monate werden zeigen, ob QuantumScape den Sprung von der Forschung zur kommerziellen Produktion schafft. Die Serienreife der Technologie und die Effizienz des Cobra-Verfahrens sind die entscheidenden Faktoren, an denen sich die weitere Kursentwicklung orientieren dürfte.
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