QuantumScape steht unter Druck. Während der Entwickler von Festkörperbatterien technologische Fortschritte meldet, dominieren große Insider-Verkäufe und anhaltende Kursschwäche das Bild. Die Aktie notiert bei rund 10,90 US-Dollar – etwa 40 Prozent unter dem Oktoberhoch von 19,07 US-Dollar.
Führungskräfte reduzieren Beteiligungen
Chief Technology Officer Timothy Holme trennte sich am 5. Januar 2026 von 211.362 Aktien im Gesamtwert von etwa 2,38 Millionen US-Dollar. Der durchschnittliche Verkaufspreis lag bei 11,28 US-Dollar. Die Transaktion umfasste die Umwandlung von Class-B- in Class-A-Aktien über den Holme 2020 Irrevocable Trust.
Auch Vorstandsmitglied Jeffrey B. Straubel – eine bekannte Figur im Elektrofahrzeug-Sektor – veräußerte 27.106 Aktien für rund 305.690 US-Dollar. Die Verkäufe erfolgten im Rahmen eines im Juni 2025 aufgesetzten Handelsplans nach Regel 10b5-1.
Die Transaktionen im Überblick:
– CTO Holme: 2,38 Millionen US-Dollar
– Direktor Straubel: 305.690 US-Dollar
– Durchschnittspreis: circa 11,28 US-Dollar je Aktie
Nasdaq-Wechsel verpufft wirkungslos
Ende Dezember 2025 wechselte QuantumScape von der NYSE zum Nasdaq Global Select Market und wurde am 24. Dezember in den Nasdaq Composite Index aufgenommen. Der Schritt sollte das Unternehmen mit Technologiewerten auf eine Stufe stellen und neue Investoren anziehen.
Die erhoffte Wirkung blieb aus. Nach einem kurzen Anstieg von 9,2 Prozent verebbte die Dynamik schnell. Die Aktie nähert sich mittlerweile der psychologisch wichtigen Marke von 10 US-Dollar.
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Analysten bleiben zurückhaltend
HSBC stufte QuantumScape kürzlich von „Hold“ auf „Reduce“ herab, hob das Kursziel aber von 5,30 auf 10,50 US-Dollar an. Morgan Stanley startete im Dezember 2025 die Coverage mit „Equal-Weight“ und einem Ziel von 12 US-Dollar.
Der Konsens liegt bei „Moderate Sell“ mit einem durchschnittlichen Kursziel von 9,89 US-Dollar – was einem Abwärtspotenzial von rund zehn Prozent entspricht. Die Skepsis der Analysten gründet auf Unsicherheiten bei der Kommerzialisierung, der Skalierbarkeit der Produktion und den Lizenzerlösen.
Starkes 2025 trifft auf schwierigen Start
Trotz der aktuellen Schwäche lieferte QuantumScape 2025 beeindruckende Renditen ab. Die Aktie verdoppelte sich im Jahresverlauf und legte vom Apriltief bei 3,40 US-Dollar aus über 200 Prozent zu.
Das Unternehmen erreichte mehrere Meilensteine: Eine Entwicklungsvereinbarung mit einem Top-10-Autohersteller, die Installation zentraler Anlagen für die Eagle-Line-Pilotproduktion und die Weiterentwicklung des Cobra-Separatorprozesses für die höhervolumige QSE-5-Zellfertigung.
Eagle Line startet im Februar
Im Februar 2026 plant QuantumScape die Einweihung seiner Eagle-Line-Produktionsanlage am Hauptsitz in San Jose. Kunden, Technologiepartner und Regierungsvertreter werden erwartet. Die hochautomatisierte Pilotlinie soll als Blaupause für künftige Gigawattstunden-Kapazitäten über Lizenzpartnerschaften dienen.
Für 2026 erwartet das Unternehmen erstmals Umsätze von rund fünf Millionen US-Dollar. Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell etwa 6,57 Milliarden US-Dollar bei 601 Millionen ausstehenden Aktien. Trotz solider Bilanz bleibt QuantumScape operativ defizitär.
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