QVC Aktie: So nicht gedacht!
QVC Group plant drastische Reduzierung der Verbindlichkeiten von 6,6 auf 1,3 Milliarden Dollar im Zuge des Insolvenzverfahrens.

Kurz zusammengefasst
- Schuldenlast soll um 80 Prozent sinken
- Aktie notiert bei 0,28 US-Dollar
- Fokus auf Live-Social-Shopping Strategie
- Sanierungsabschluss innerhalb von 90 Tagen
QVC Group kämpft sich durch ein umfassendes Sanierungsverfahren. Nach dem Antrag auf Gläuberschutz nach Chapter 11 sucht die Aktie an den US-Börsen derzeit einen Boden. Das Management strebt eine radikale Entschuldung an.
Radikaler Schuldenschnitt geplant
Die Aktie notiert mittlerweile unter dem Tickersymbol QVCAQ im außerbörslichen Handel. Am 4. Mai schloss das Papier bei 0,28 US-Dollar. Wenige Tage zuvor lag der Kurs noch bei 0,33 US-Dollar. Die hohe Volatilität spiegelt die Unsicherheit der Marktteilnehmer wider.
Das Unternehmen nutzt das US-Insolvenzrecht für eine massive Bilanzbereinigung. Die Verbindlichkeiten sollen von 6,6 Milliarden auf 1,3 Milliarden US-Dollar sinken. Ein Großteil der Kreditgeber unterstützt diesen Plan bereits. Parallel dazu treibt das Management die „WIN Growth Strategy“ voran.
QVC will sich damit als Marktführer für Live-Social-Shopping positionieren. Der Fokus liegt verstärkt auf Streaming-Apps und sozialen Plattformen. Das traditionelle Fernsehgeschäft bleibt dabei ein wichtiger Pfeiler.
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Ausreichend Liquidität für den Neustart
Trotz des gerichtlichen Verfahrens läuft der Betrieb normal weiter. QVC startete den Prozess mit Barreserven von über einer Milliarde US-Dollar. Diese Liquidität sichert zusammen mit dem laufenden Cashflow die täglichen Verpflichtungen.
Lieferanten und Dienstleister sollen ihre Zahlungen weiterhin vollständig erhalten. Stellenstreichungen sind im Rahmen der finanziellen Neuordnung nicht vorgesehen. Die internationalen Einheiten in Deutschland, Großbritannien, Japan und Italien sind vom US-Verfahren nicht betroffen.
Der Zeitplan für die Sanierung ist straff gefasst. QVC will das Chapter-11-Verfahren innerhalb von 90 Tagen abschließen. Ende Mai findet eine entscheidende gerichtliche Anhörung statt. Dort prüfen die Richter die Angemessenheit der Offenlegungsberichte und den Sanierungsplan.
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