Rackspace Technology und Palantir Technologies bündeln ihre Kräfte, um die Einführung von Künstlicher Intelligenz in streng regulierten Branchen zu beschleunigen. Durch die Integration von Palantir-Software in die Cloud-Infrastruktur von Rackspace sollen Projekte künftig in Wochen statt in Jahren umsetzbar sein. Gelingt Rackspace damit der entscheidende Schritt zum führenden Dienstleister für KI-Infrastruktur?
Fokus auf regulierte Industrien
Die Kooperation zielt darauf ab, die oft langwierigen Implementierungszeiten für KI-Projekte drastisch zu verkürzen. Über ein Managed-Service-Modell erhalten Unternehmen Zugriff auf die Palantir-Plattformen Foundry und AIP innerhalb der gesicherten Rechenzentren von Rackspace. Dies ist besonders für Sektoren mit strengen Compliance-Vorgaben wie das Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen und den Verteidigungssektor relevant.
Um die Nachfrage zu bewältigen, plant Rackspace den massiven Ausbau seiner Kapazitäten. Die Zahl der auf Palantir-Systeme spezialisierten Ingenieure soll innerhalb eines Jahres von derzeit 30 auf über 250 steigen. Ergänzt wird diese Strategie durch eine neue VMware-Zertifizierung für souveräne Cloud-Dienste, was die Position bei der Verwaltung sensibler Daten in Europa stärkt.
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Management-Transaktionen und Quartalszahlen
Abseits der strategischen Allianz gab es zuletzt personelle und finanzielle Bewegungen. Gestern veräußerte Finanzvorstand Mark A. Marino einen Teil seiner Aktien. Dabei handelte es sich um eine „Sell to Cover“-Transaktion zur Begleichung von Steuerverpflichtungen aus fälligen Aktienzuteilungen – ein bei US-Unternehmen üblicher Vorgang ohne direkten Bezug zur operativen Erwartung des Managers.
Zudem besetzte das Unternehmen bereits Ende Januar die Position des Senior Vice President für strategische Allianzen neu. Joseph Vito soll künftig die globalen Technologiepartnerschaften weiter ausbauen.
Spannung vor dem Finanzbericht
Anleger richten ihren Blick nun auf den kommenden Donnerstag. Rackspace wird die Finanzergebnisse für das vierte Quartal 2025 veröffentlichen. In der anschließenden Konferenz mit CEO Gajen Kandiah und CFO Mark Marino erwarten Marktteilnehmer konkrete Details zur wirtschaftlichen Umsetzung der Palantir-Kooperation. Die Aktie reagierte bereits positiv auf die Partnerschaftsmeldung und sucht nun Bestätigung in den Fundamentaldaten.
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