Raiffeisen Bank Aktie: Märkte applaudieren

Raiffeisen Bank International reduziert Russland-Engagement deutlich, während ein milliardenschweres Gerichtsverfahren die Bilanz belastet. Standard & Poor's sieht jedoch Fortschritte.

Kurz zusammengefasst:
  • ECB fordert 65%ige Reduktion der Bilanzsumme in Russland bis 2026
  • 1,9 Mrd. Euro Gerichtsurteil belastet RBI-Tochter Rasperia
  • Ratingagentur S&P hebt Ausblick auf 'stabil' an
  • Kerngeschäft zeigt sich robust mit 260 Mio. Euro Gewinn

Die Raiffeisen Bank International (RBI) steckt mitten im Drahtseilakt: Während sie ihren Russland-Ausstieg forciert, belastet ein milliardenschweres Gerichtsverfahren die Bilanz. Doch es gibt auch gute Nachrichten – nicht nur von den Ratingagenturen.

Druck von Regulatoren und Justiz

Die EZB drängt auf einen schnellen Rückzug: Bis 2026 soll die RBI ihre Bilanzsumme in Russland um 65% reduzieren. Doch die Bank geht sogar noch weiter und übertrifft diese Vorgaben.

Raiffeisen Bank

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Doch der Ausstieg gestaltet sich alles andere als einfach:

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  • Ein russisches Gerichtsurteil gegen die Tochter Rasperia schlug mit 1,9 Milliarden Euro zu Buche.
  • Die RBI geht in Berufung und bereitet parallel eine Klage in Österreich vor.
  • Gleichzeitig laufen Verhandlungen mit mehreren Interessenten über den Verkauf der russischen Tochter.

Ratingagentur signalisiert Entwarnung

Trotz der Herausforderungen sieht Standard & Poor’s Licht am Horizont und hob den Ausblick von "negativ" auf "stabil" an. Die Agentur würdigt insbesondere:

  • Die deutlichen Fortschritte beim Russland-Rückzug
  • Den erfolgreichen Ausstieg aus Belarus
  • Die eingeleiteten Maßnahmen wie die Nullzinspolitik für russische Kundeneinlagen

Kerngeschäft zeigt sich robust

Abseits der Russland-Problematik präsentiert sich die RBI solide:

  • Konzernergebnis (ohne Russland): 260 Mio. Euro im Q1 2025
  • Stabiler Zinsüberschuss von 1,046 Mrd. Euro
  • Harte Kernkapitalquote (ohne Russland) bei 15,9%

Die Zahlen zeigen: Während die RBI die Risiken in Russland minimiert, bleibt das Fundament intakt. Die kommenden Monate werden entscheidend sein – insbesondere der Verkauf der russischen Tochter könnte den lang ersehnten Schlussstrich unter dieses Kapitel ziehen.

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