Realty Income Aktie: Ein Einschnitt?

Der Immobilienkonzern erreicht den Meilenstein der 665. monatlichen Dividendenzahlung bei robuster Vermietungsquote von 98,7 Prozent, während der Aktienkurs weiter unter Druck bleibt.

Kurz zusammengefasst:
  • Historische 665. monatliche Dividendenzahlung
  • Robuste Vermietungsquote von 98,7 Prozent
  • 900 Millionen Pfund Kredit für europäische Expansion
  • Aktienkurs notiert unter wichtigen Durchschnitten

Realty Income macht seinem Ruf als „The Monthly Dividend Company“ alle Ehre. Pünktlich zum Freitag erreichte der Immobilien-Gigant einen historischen Meilenstein: Die 665. monatliche Dividendenzahlung in Folge wurde fixiert. Doch während die Zuverlässigkeit beeindruckt, kämpft der Aktienkurs weiter mit dem Abwärtstrend – bietet sich hier für Einkommensinvestoren eine seltene Chance, Qualität mit Rabatt zu kaufen?

Zahltag für die Ewigkeit?

Der 28. November 2025 markierte nicht nur das Ex-Dividenden-Datum, sondern zementierte auch den Status von Realty Income als einem der verlässlichsten Zahler am Markt. Wer die Aktie zu diesem Stichtag im Depot hatte, darf sich am 15. Dezember über die Ausschüttung freuen. Mit einer Dividendenrendite von rund 5,7 Prozent und der Zugehörigkeit zu den S&P 500 Dividend Aristocrats bleibt der Titel ein Schwergewicht für konservative Anleger.

Entscheidend ist jedoch, was diese Auszahlungen deckt. Die Zahlen zum dritten Quartal liefern hier Entwarnung: Mit einer Vermietungsquote von 98,7 Prozent und über 15.500 Immobilien ist das Portfolio so robust wie selten zuvor. Besonders beeindruckend ist die Tatsache, dass bei Neuvermietungen die Mieten um 103,5 Prozent des vorherigen Niveaus festgesetzt werden konnten – ein klarer Beweis für die Preismacht des Konzerns.

Europas Rolle im Milliarden-Poker

Hinter den Kulissen arbeitet das Management massiv an der finanziellen Flexibilität. Ein frisch abgeschlossenes unbesichertes Darlehen über 900 Millionen Pfund Sterling unterstreicht die strategische Bedeutung des europäischen Marktes.

Dieser Schachzug dient zwei Zielen:
* Refinanzierung: Das Unternehmen begleicht bestehende Schulden und finanziert proaktiv Kredite vor, die erst 2026 fällig werden.
* Zinssicherheit: Durch Swaps konnte der Zinssatz auf attraktive 4,3 Prozent fixiert werden.

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CEO Sumit Roy betont, dass Europa ein wesentlicher Treiber für das Investitionsvolumen bleibt. Dass die Jahresprognose für das Investitionsvolumen auf 5,5 Milliarden Dollar angehoben wurde, zeigt das Selbstvertrauen der Führungsetage.

Skepsis trifft auf charttechnische Hürden

Trotz der operativen Stärke spiegelt der Kurs die positive Stimmung des Managements noch nicht wider. Am Freitag schloss die Aktie bei 49,70 Euro und notiert damit weiterhin unter den wichtigen gleitenden Durchschnitten der letzten 100 und 200 Tage.

Auch Analysten bleiben vorsichtig. Cantor Fitzgerald bestätigte zwar die neutrale Haltung, senkte jedoch kürzlich das Kursziel. Die Diskrepanz zwischen den starken fundamentalen Daten – steigende Prognosen und stabile Einnahmen – und der schwachen Kursentwicklung wirft die Frage auf: Übersehen die Märkte hier das langfristige Potenzial, oder wiegen die makroökonomischen Risiken schwerer?

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