Realty Income hat in diesem Monat bereits 9 Prozent zugelegt und nähert sich nun einem neuen 52-Wochen-Hoch. Der Grund für die anhaltende Stärke liegt vor allem in einer Milliarden-Partnerschaft mit dem singapurischen Staatsfonds GIC – und die Anleger fragen sich: Wie viel Luft bleibt noch nach oben?
Die GIC-Partnerschaft als Kurstreiber
Mitte Januar hatte Realty Income einen strategischen Deal mit GIC bekanntgegeben: Ein Joint Venture mit über 1,5 Milliarden US-Dollar Kapitalzusagen, das sich auf Logistikimmobilien konzentriert. Besonders bemerkenswert ist dabei der Schritt nach Mexiko – für Realty Income die erste Expansion in diesen Markt mit einem Volumen von 200 Millionen Dollar.
Die Partnerschaft adressiert eine zentrale Sorge vieler Investoren: Wie kann ein REIT in einem Hochzinsumfeld wachsen, ohne die Bilanz zu strapazieren? Zusätzlich hatte das Unternehmen Anfang Januar wandelbare Schuldverschreibungen im Wert von 862,5 Millionen Dollar platziert, um auslaufende Anleihen zu refinanzieren. Beides zusammen signalisiert: Die Liquidität stimmt, die Wachstumsstrategie steht.
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Bewertung im Fokus
Die Kehrseite der Medaille zeigt sich in der Bewertung. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 59 liegt Realty Income deutlich über dem Branchenschnitt von 27. Für REITs ist diese Kennzahl zwar weniger aussagekräftig als die Adjusted Funds From Operations (AFFO), dennoch werfen Beobachter die Frage auf, ob die einfachen Gewinne bereits mitgenommen sind.
Trotz dieser Bedenken bleibt die Stimmung positiv. Das Unternehmen wird als defensiver Qualitätswert mit solidem Triple-Net-Leasing-Modell geschätzt. Die Dividendenrendite von 5,4 Prozent und der Status als Dividend Aristocrat – Realty Income hat gerade seine 667. monatliche Dividende in Folge ausgeschüttet – stützen die Nachfrage.
Technische Hürde bei 61,95 Dollar
Charttechnisch steht die Aktie unmittelbar vor dem Widerstand bei 61,95 Dollar. Ein Ausbruch könnte weitere Käufer anlocken, während ein Rücksetzer eine Konsolidierung in Richtung 60 Dollar auslösen dürfte. Die nächsten Quartalszahlen für Q4 und das Gesamtjahr 2025 werden zeigen, ob die GIC-Partnerschaft bereits erste Früchte trägt und welche AFFO-Prognose das Management für 2026 abgibt. Anleger mit Stichtag 30. Januar erhalten am 13. Februar die nächste Dividende.
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