Red Cat Holdings präsentierte am 27. Februar 2026 in West Palm Beach erstmals seine strategische Neuausrichtung vor institutionellen Investoren. Der Drohnenhersteller stellte nicht nur seine erweiterte Produktpalette vor, sondern kündigte auch den Einstieg in die maritime Verteidigung an. Doch statt euphorischer Reaktionen folgte ein deutlicher Kursrutsch – trotz neuer Großaufträge und optimistischer Gewinnprognosen.
Vom Luftraum ins Wasser
Im Zentrum des Innovation Day stand die Vorstellung von Blue Ops, der neuen maritimen Sparte des Unternehmens. In Live-Demonstrationen zeigte Red Cat unbemannte Wasserfahrzeuge und deren Integration mit Luftdrohnen für militärische Einsätze. Das Management betonte dabei einen „All-Domain-Ansatz“ – die Abdeckung von Luft-, Land- und Seeoperationen aus einer Hand.
Finanziell untermauerte Red Cat seine Ambitionen mit konkreten Zielen: Für 2026 prognostiziert die Führungsebene massives Umsatzwachstum, getrieben durch die Hochskalierung bestehender Systeme. Bereits 2027 soll das Unternehmen profitabel arbeiten. Die aktuelle Produktionskapazität reiche laut Management für mindestens ein weiteres Jahr aus – Investitionen in neue Fabriken seien nicht erforderlich.
Pentagon-Auftrag und Asien-Pazifik-Expansion
Konkrete Aufträge unterstreichen die operative Dynamik: Red Cat sicherte sich einen Produktionsvertrag über rund 35 Millionen Dollar im Rahmen des Pentagon-Programms für Kurzstrecken-Aufklärungsdrohnen. Damit positioniert sich das Unternehmen als Hauptlieferant in diesem Segment. Zusätzlich gingen neue Bestellungen für das Black-Widow-System von einem zweiten Verbündeten im asiatisch-pazifischen Raum ein – ein Beleg für wachsende internationale Nachfrage.
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Trotz dieser Meldungen brach die Aktie am Freitag um 10,3 Prozent auf 11,65 Dollar ein. Belastend wirkte die Ankündigung des Wettbewerbers Kratos Defense, bis zu 1,4 Milliarden Dollar frisches Kapital aufzunehmen. Die Größenordnung dieser Finanzierung warf Fragen zur Wettbewerbsfähigkeit kleinerer Marktteilnehmer auf.
Bewährungsprobe Serienfertigung
Die Verteidigungsdrohnen-Branche profitiert derzeit von Modernisierungsprogrammen des Pentagon und steigenden globalen Sicherheitsanforderungen. Amerikanische Hersteller gelten dabei als bevorzugte Alternative zu ausländischen Anbietern. Mit dem Schritt in maritime Systeme erweitert Red Cat zwar sein adressierbares Marktvolumen erheblich. Doch Investoren fokussieren sich auf die entscheidende Frage: Kann das Unternehmen aus Pilotkontrakten und Demonstrationen nachhaltige Großserien generieren, die Kapitalkosten und Fixkosten der Fertigung decken?
Die Reaktion des Marktes zeigt: Visionen allein reichen nicht. Nun muss Red Cat liefern.
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