Red Cat Aktie: Türen zu!

Ein US-Regulierungsbeschluss blockiert chinesische Drohnenhersteller und eröffnet dem zertifizierten Anbieter Red Cat einen geschützten Heimatmarkt. Die Aktie reagierte mit starken Kursgewinnen.

Kurz zusammengefasst:
  • FCC stoppt Zulassung chinesischer Drohnen
  • Red Cat profitiert von Blue-UAS-Zertifizierung
  • Bestehender Armee-Auftrag gewinnt an Bedeutung
  • Produktionskapazität wird zum kritischen Faktor

Die US-Regierung hat die Spielregeln für den heimischen Drohnenmarkt radikal neu geschrieben. Am 7. Januar 2026 verkündete die Federal Communications Commission (FCC) ein faktisches Aus für chinesische Hersteller wie DJI und Autel – mit sofortiger Wirkung. Für Red Cat Holdings bedeutet das: Der Wettbewerb verschwindet per Dekret, nicht durch technische Überlegenheit. Die Aktie sprang daraufhin am Donnerstag über 13 Prozent nach oben, bevor sie am Freitag bei 11,70 Dollar konsolidierte.

Regulierung schafft Marktmonopol

Die FCC setzt mit ihrer Entscheidung eine zentrale Bestimmung des National Defense Authorization Act (NDAA) durch. Konkret bedeutet das:

Red Cat

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Heute: -
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  • Zulassungsstopp: Neue Genehmigungen für Geräte „gelisteter“ ausländischer Hersteller sind eingefroren.
  • Frequenzprivileg: Das 5-GHz-Spektrum wird exklusiv für zertifizierte US-Systeme reserviert.
  • Marktvakuum: Behörden und Unternehmenskunden, die bislang auf DJI-Drohnen setzten, müssen umstellen.

Für Red Cat, dessen „Black Widow“-Drohne bereits „Blue UAS“-zertifiziert ist, entsteht damit ein geschützter Heimatmarkt. Die Konkurrenz wird nicht durch Innovation verdrängt, sondern durch Politik ausgeschaltet.

Vom Nischenanbieter zum Pentagon-Partner

Die regulatorische Marktbereinigung trifft auf eine bereits bestehende Geschäftsgrundlage. Im November 2024 gewann Red Cat den prestigeträchtigen SRR-Vertrag (Short Range Reconnaissance) der US-Armee – gegen den kalifornischen Konkurrenten Skydio. Dieser Auftrag läuft aktuell an.

Die Investoren preisen nun ein, dass die FCC-Blockade das Auftragsvolumen beschleunigt und weitere Tranchen nach sich zieht. Im Fokus steht dabei das „Drone Dominance Program“ des Pentagons, für das rund eine Milliarde Dollar vorgesehen sind. Ob und in welchem Umfang Red Cat davon profitiert, bleibt aber Spekulation. Gesichert ist lediglich der bestehende SRR-Kontrakt.

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Technischer Ausbruch auf Bewährungsprobe

Die Aktie hat sich binnen 30 Tagen um über 63 Prozent verteuert. Am Freitag stand sie bei 11,70 Dollar – nach einem kurzen Ausflug über die 12-Dollar-Marke am Donnerstag. Die Marktkapitalisierung liegt inzwischen bei etwa 1,4 Milliarden Dollar.

Technisch entscheidend wird nun, ob die Unterstützungszone um 10,50 bis 10,80 Dollar bei Gewinnmitnahmen hält. Ein nachhaltiger Bruch über 12 Dollar würde weiteres Kurspotential freisetzen. Die hohe Volatilität von über 120 Prozent (annualisiert, 30 Tage) zeigt: Der Titel bleibt ein spekulatives Investment.

Produktion wird zum Engpass

Mit der politischen Weichenstellung verschiebt sich der Fokus. Die entscheidende Frage lautet nicht mehr, ob Red Cat Aufträge bekommt, sondern ob die Produktionskapazität ausreicht, um die staatlich verordnete Nachfrage zu bedienen. Jede Mitteilung zu Fertigungsraten der „Black Widow“ dürfte den Kurs bewegen. Der nächste Quartalsbericht wird zeigen, wie schnell das Unternehmen skalieren kann.

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