Der Drohnenhersteller Red Cat liefert Zahlen, die an der Börse selten zu sehen sind: Vorläufige Daten zeigen einen Umsatzsprung von über 1.800 Prozent im vierten Quartal 2025. Während ein Großauftrag der US-Armee das Unternehmen operativ in eine neue Liga katapultiert, bleibt die Aktie jedoch hochvolatil. Anleger stehen vor der Herausforderung, das massive Wachstum gegen die weiterhin bestehenden Verluste abzuwägen.
Der Armee-Auftrag als Wachstumstreiber
Verantwortlich für die spektakuläre Entwicklung ist primär das „Short Range Reconnaissance“ (SRR) Programm der US-Armee. Nachdem Red Cat mit seiner „Black Widow“-Drohne den Zuschlag erhielt, startete die Serienproduktion (Limited Rate Production). Dies spiegelt sich nun in den Büchern wider: Für das vierte Quartal erwartet das Unternehmen einen Umsatz zwischen 24,0 und 26,5 Millionen US-Dollar. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum waren es lediglich 1,3 Millionen US-Dollar.
Auch auf Jahressicht zeichnet sich eine Vervielfachung ab. Der Gesamtumsatz für das Geschäftsjahr 2025 soll bei bis zu 41 Millionen US-Dollar liegen, was einem Anstieg von 153 Prozent gegenüber 2024 entspricht. Das Unternehmen transformiert sich damit rasch vom Entwicklungsstadium hin zur Massenfertigung.
Analysten reagieren auf die neuen Daten
Die Investmentbank Needham reagierte zügig auf die vorläufigen Zahlen und hob das Kursziel von 12 auf 16 US-Dollar an, bei gleichzeitiger Bestätigung der Kaufempfehlung. Analysten sehen in der Skalierung der Produktion und der Expansion in maritime Drohnensysteme (durch die neue Sparte Blue Ops) weiteres Potenzial. Dennoch ist das Meinungsbild an der Wall Street nicht einheitlich; einige Experten mahnen angesichts der fehlenden Profitabilität weiterhin zur Vorsicht.
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Hohe Bewertung trifft auf rote Zahlen
Trotz der Umsatzrallye kämpft Red Cat mit fundamentalen Herausforderungen. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres lief ein Nettoverlust von 52,4 Millionen US-Dollar auf. Auch die jüngsten Quartalsergebnisse verfehlten die Gewinnerwartungen deutlich.
Diese Diskrepanz zwischen Umsatzwachstum und Ertragslage sorgt für Nervosität. Mit einer Short-Quote von rund 20 Prozent wetten zahlreiche Marktteilnehmer auf fallende Kurse, was die Volatilität zusätzlich anheizt. Nach einem Anstieg von über 133 Prozent in den letzten 30 Tagen wirkt die Aktie zudem technisch überhitzt – der RSI-Indikator notiert aktuell bei extremen 83 Punkten.
Der jüngste Kursrückgang am Freitag um rund 2,6 Prozent könnte eine erste Konsolidierung andeuten. Für die weitere Entwicklung wird entscheidend sein, ob Red Cat beweisen kann, dass die massiven Umsätze aus dem Armee-Geschäft mittelfristig auch zu schwarzen Zahlen führen.
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