Red Cat: Hauptversammlung am 18. Juni
Der Drohnenhersteller Red Cat muss heute starke Quartalszahlen vorlegen, um die hohe Aktienbewertung zu stützen und den jüngsten Kursrutsch zu stoppen.

Kurz zusammengefasst
- Hohe Analystenerwartungen an Quartalsbericht
- Aktie verliert vor Zahlenvorlage deutlich
- Hauptversammlung im Juni mit Personalentscheidungen
- Politische Unterstützung für heimische Drohnenhersteller
Hohe Erwartungen treffen auf fallende Kurse. Red Cat Holdings präsentiert heute nach US-Börsenschluss die Zahlen für das erste Quartal 2026. Der Drohnenhersteller muss beweisen, dass der jüngste Umsatzboom keine Eintagsfliege war.
Analysten rechnen mit einem Verlust von 0,13 US-Dollar je Aktie. Der Umsatz soll bei rund 17,6 Millionen US-Dollar liegen. Die Messlatte liegt extrem hoch. Im Vorquartal meldete das Unternehmen noch einen massiven sequenziellen Umsatzsprung.
Kein Wunder. An der Börse macht sich Nervosität breit. Die Aktie verlor auf Wochensicht fast zehn Prozent und notiert aktuell bei 9,00 Euro. Damit rutschte der Kurs deutlich unter die 50-Tage-Linie.
Das liegt auch an der sportlichen Bewertung. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 1,3 Milliarden US-Dollar wird Red Cat mit dem 35-Fachen des Umsatzes gehandelt. Der Branchendurchschnitt liegt bei einem Faktor von unter fünf. Das aktuelle Preisniveau duldet keine Enttäuschungen.
Hauptversammlung im Juni
Abseits der Quartalszahlen rückt die Hauptversammlung am 18. Juni in den Blickpunkt. Das Unternehmen hat die entsprechende Tagesordnung veröffentlicht. Aktionäre stimmen über fünf Verwaltungsratsposten ab. Auch die Vergütung des Managements steht zur Wahl.
Im Vorfeld gab es personelle Verschiebungen. Joe Freedman legte sein Amt als leitender unabhängiger Direktor nieder. Er übernahm stattdessen den Chefposten bei der Dronazon Corporation. Freedman bleibt dem Red-Cat-Verwaltungsrat aber als einfaches Mitglied erhalten.
Firmenchef Jeffrey Thompson hält aktuell knapp 13,8 Millionen Aktien. Die Unterlagen offenbaren auch ein potenzielles Abfindungspaket für den CEO in Höhe von rund vier Millionen US-Dollar. Jüngste Pflichtmitteilungen zeigten weitere Bewegungen bei Insider-Beständen. Die genaue Richtung dieser Transaktionen blieb offen.
Politischer Rückenwind
Operativ profitiert der Drohnenbauer von einem günstigen politischen Umfeld. Die US-Kommunikationsbehörde FCC bevorzugt mittlerweile explizit geprüfte, heimische Systeme. Das verschafft Herstellern mit sicheren Lieferketten einen klaren Wettbewerbsvorteil.
Am heutigen Abend müssen die Quartalszahlen die hohe Bewertung rechtfertigen. Ein Verfehlen der Prognosen dürfte den Abwärtsdruck auf die Aktie weiter verstärken und den jüngsten Kursrutsch unter die 200-Tage-Linie zementieren.
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